• Du hast natürlich Recht. Deinen Satz "Da wird keine Strafe mehr Abschreckung bringen" habe ich falsch interpretiert. Das Wort "mehr" legte ich so aus, dass höhere Strafen nicht "mehr" bewirken, als niedrige... Sorry. ;)

    War auch so gemeint;) Die Kernaussage war einfach nur, dass hohe Geschwindigkeiten potentiell töten, das heißt jeder der die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht einhält hat potentiell Blut an seinen Händen und muss deshalb deutlich härter bestraft werden, als das heute der Fall ist. Da sehe ich nämlich auch tatsächlich eine abschreckende Wirkung.

    Wenn der Unfall aber passiert ist, ist es in vielerlei Hinsicht zu spät. Zuerst einmal natürlich für das Opfer, aber auch für die abschreckende Wirkung für den Täter oder andere potentielle Täter. Niemand lässt sich vom rasen auf Grund der Strafe für einen tödlichen Unfall abschrecken. Dieser Ausgang ist ja gerade der, den der Fahrer beim rasen verdrängt. Wäre er sich der Gefahr bewusst, dass sein Rasen einen solchen Ausgang haben könnte, würde er nicht Rasen. Vollkommen unabhängig von der Strafe für die Tötung des Opfers.

    Tempokontrollen lassen sich aber deutlich schlechter verdrängen, von daher ist hier Abschreckung erfolgreicher.

  • 28.06.2011


    "mindestens 65 Stundenkilometer" und fahren ohne Führerschein (hier sogar Wiederholungstäter). Das ist kein "leicht erhöhtes Tempo" mehr und auch ansonsten nicht gut vergleichbar.

    Zitat


    26.12.2012


    Klaut ein Auto und fährt sich damit selbst tot. Tja, Pech, mit der Laterne und den Rettungskräften hab ich mehr Mitleid. Der Fall ist auch nicht mit dem anderen vergleichbar.

    Irgendwann vor paar Monaten hat ein Taxifahrer nachts noch einen Radfahrer an der Alsterglacis getötet, weiß aber gerade nicht mehr, ob der zu schnell unterwegs war.

    Das ist dann in Hamburg pro Jahr ungefähr ein Fall und zumindest die beiden von "Forumteilnehmer" erwähnten passen nicht gut in die Kategorie "leicht erhöhtes Tempo".

    Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.

  • Diskussionen zum Verkehr und zum Recht / zur Justiz in Deutschland sind enorm müssig, und Ihr habt einen glänzenden Beispiel in diesem Thread dazu geliefert: Sie enden immer als eine Pyramide, und an der der unzerrüttbaren Spitze dieser Pyramide steht immer die Geschwindigkeit, weil der Deutsche inzwischen ein ganz übles bewusstes Gewissen hat, das Gewissen zum Land der Tempo-Narrenfreiheit zu gehören.

    Das verfälscht enorm die Diskussion. Die Geschwindigkeit sichert nur eins: hinterher ist der Patient tot oder Brei geworden. Ohne jeglicher möglichen Diskussion!

    Die Unfallursachen sind aber viel vielschichtiger ALS HIER HEUTE WAHRGENOMMEN WIRD: aus der ganzen Tempo-Diskussion heraus ist man vollkommen blind gegen über anderen Themen geworden, und das ist Gift!

    Ich finde die dänische Spielregel: Verletzung = immer prophyl. Führerscheinentzug für einen gewissen Zeitraum sehr gut, wenn das stimmt - das erzieht zur Vorsicht (heute wurde ich wieder bestialisch angehupt. In einer 30 km/h Strecke. Auf einer Landesfahrradroute mit StVO-Wegweisern, ja, das gibt es in NRW. Alte Frau wollte in Kleingarten nach links abbiegen. Da stand schon oranger Grossdienstfahrzeug! Musste also auf der engen Strasse mitte auf der Fahrbahn warten. Deshalb gibt es da überhaupt diese 30 km/h Strecke im Grunde genommen, nicht wegen den Radfahrern, sondern wegen den Kleingartner, also überholte ich sie bergab = sehr zügig mit dem Rad aber Dose wäre lieber gern selbst mit 50 km/h durchgerast, die Strecke ist nämlich de facto eine Raserstrecke. Seit meine Frau bei so einem bestialischem Anhupen vom Rad stürzte, sich leicht verletzte, und einen grossen Radschaden hatte, bringe ich jeden Anhup-Fall, den ich aufschreiben kann, zur Anzeige! So viel zur Vorsicht!).

    In einem Todesfall wäre einen automatischen 10-fach längeren Führerscheinentzug bestimmt abschreckend. Danke für den Beispiel der Transitstrasse durch die DDR! Die DDR hatte doch auch hier und da was gutes...

    Aber das ist nicht alles!

    X.2010 hat das eunuchische Europa-Parlament eine kilometerlange sehr lehrreiche und begründete Entschliessung zur Verkehrssicherheit in Europa (auch mit der Beteiligung der deutschen Europa-Abgeordneten) gefasst. Auf einem demokratischen Kontinent wäre sie gültiges Recht. Nur Europa ist bekanntlich absolut nicht demokratisch... Demnach sollten überall LKW's zusätzliche Ausstattungen zur Verhinderung von Unglücken wegen toten Winkel erhalten! Was lies man heute noch ständig in der Presse: so werden heute noch Rad-/Fussverkehrsteilnehmer getötet.

    Was die Presse aber nicht zeigt, aber Tatsache ich (ich kann das vom Arbeitszimmer aus wunderschön beobachten: ich wohne Nähe einer Ampelkreuzung mit öfteren Warteschlange und gucke in die Fahrerkabinen, als wenn sie bei mir ein erweitertes Zuhause wären). Die Fahrer haben zwar keine Visualisierungshilfe zur Beobachtung des Verkehrs im sogen. toten Winkel, dafür Laptops, Fernseher mit laufendem Programm (Fussball, hier in Mönchengladbach, ein MUSS), und Handy's noch und nöcher. Die Bundesregierung und die deutschen Medien müssen es wissen, oder sind sie dümmer als ich, können sie nicht eine Wohnung nähe einer viel befahrenen Ampel-Kreuzung zur Beobachtung anmieten (hm!)?

    Jedenfalls ist es im Ausland anders. Die Medien haben diese sehr gefährliche Probleme erkannt, und das hat dazu geführt, dass Telefoniererei am Steuer im Ausland teilweise ein EXTREM teuerer Spass geworden ist. Hier nicht. Die letzten Toten in Europa durch in den Menschen rasenden LKW heute waren vermutlich Opfer dieser Media-Abhängigkeit. Der Fahrer gab zuerst an, eingeschlafen zu sein. Pech für ihn waren alle seine Geräte noch an (Fernsehr, PC und Telefon, und man konnte nachvollziehen, dass er in den letzten Minuten vor dem Unfall eine Vielzahl von Fernmeldekontakte hatte, Telefonate, mehrere SMS). Im Ausland hat man erkannt, dass wenn ein Fahrer ein SMS mit dem linken kleiner Finger tipt, das Unfallrisiko um den 26faches anwächst!

    Hier spricht man nie davon... Nur von der Geschwindigkeit! Weil man ganz genau weiss, dass es ein Tabu-Thema ist, und NIE eine deutsche Regierung an diesem Tabu rütteln wird! Wenn etwas kommt, dann von Bruxelles. Nur das Parlament da ist ein Eunuch...

  • Es ist in Deutschland allgemein üblich, ein klein wenig zu schnell zu fahren.

    Und warum ist das so? Weil die Owis und Bußgelder dafür in Deutschland schon viel zu lange viel zu niedrig sind.

    Warum halten sich denn die Leute in anderen Ländern eher ans Tempolimit?

    Letztes Jahr war ich z.B. auf Teneriffa. Auf der Autobahn galt max. 120km/h. Die Bahn war so gut wie leer und ich war bei 120 km/h mit dem Mietwagen deutlich schneller als 90% der anderen Autos.
    In Deutschland kriecht man mir fast in den Kofferraum wenn ich bei erlaubten 120km/h 130km/h fahre.

  • Was wäre eine gerechte Strafe? 5 Jahre Zuchthaus? Oder gleich eine öffentliche Steinigung?


    Um die Strafe ging es erstmal nicht. Allerdings finde ich es nachgerade obszön, wenn angesichts eines totgefahrenen Menschen die unfallverursachende Geschwindigkeitsübertretung als strafmildernd gewertet wird.
    Jeder Autofahrer und jeder Verkehrsrichter in D weiß, dass "nicht angepasste Geschwindigkeit" Unfallursache Nr 1 ist.
    Ebenso wie jeder Autofahrer und jeder Verkehrsrichter den Unterschied zwischen Höchst-, Mindest- und Richtgeschwindigkeit kennt.

    Überschreite mal eine Frist bei Gericht um 1 Minute. Also gib einen Schriftsatz oder sowas statt bis 24.00 Uhr des letzten Fristtages um 00.01 Uhr des nächsten Tages ab. Bist du abgeschmettert.
    Und noch nie habe ich gehört, dass jemand wegen "nur mäßiger" Fristüberschreitung (von, sagen wir, drei Tagen) einen Vorteil für seine Sache erzielt hätte. Verlang das mal. Frag mal einen Richter, du wärst ja "nur" 3 Stunden zu spät zum Termin erschienen, das wäre doch eigentlich schon den halben Freispruch wert. Da musst du aufpassen, dass sie dich nicht einweisen.

    Gerade bei Verkehrssachen fragt man sich oft: Sitzen da Analphabeten auf dem Richterstuhl (Höchstgeschwindigkeit oder Mindestgeschwindigkeit oder Richtgeschwindigkeit? Was ist der Unterschied?) oder handeln die mit Vorsatz?

    Aber es ging darum, ob und wie das Verkehrsrecht, z.B unsere StVO und ihre Umsetzung, schwächere Verkehrsteilnehmer schützt. Es wurde von Michael die Meinung vertreten, dass D in dieser Hinsicht sehr fortschrittlich sei. Und das in Dk zwar die Radinfrastruktur gut sei, die Radfahrer auf der rechtlichen Seite aber schlecht wegkämen.
    Das ist ein Widerspruch in sich.
    Dort, wo gute Radinfrastruktur die Menschen einlädt zu radeln, dort radeln viele. Der sich daraus ergebende Safety-in-numbers Effekt, wie er in DK vorliegt, wirkt sich nicht nur quasi technisch auf die Verkehrssicherheit aus (erhöhte Sichtbarkeit).
    Er wirkt sich auch auf die Verkehrskultur und auf das materielle, wie ich gelernt habe, Verkehrsrecht aus.
    Dadurch das viele radeln, steht das Recht dieser Vielen mehr im Fokus. Radelt, wie in DK, die Mehrheitsgesellschaft, dann wird diese Mehrheitsgesellschaft auch ganz anders durch das Recht geschützt.

    In velo veritas.

  • Das war mitten in der Nacht und die Tempoüberschreitung war sehr gering. Bei der Überschreitung hätten die meisten Blitzer noch nicht mal ausgelöst.


    Ne. Die Staatsanwaltschft sprach von 58 km/h. Das sind über 15%. Das ist nicht sehr gering. Das war der unterschied zwischen unverletzt und tot.
    Bei 58 km/h löst auch jeder Blitzer aus, jedenfalls in 50er Zonen.
    Zum zweiten, das weißt du doch, ist der wahrscheinlich ein gutes Stück schneller gefahren. Es gab ja keine Tachoscheibe.
    Zum Dritten, auch das sollte zumindest ein Verkehrsrichter und eigentlich auch jeder Autofahrer wissen:
    Die Unfall, Verletzungen und Tod verursachende kinetische Energie wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit.
    Deine "sehr geringe" Tempoüberschreitung ist also zu quadrieren, um ihre Wirkung zu verstehen und zu würdigen.
    (115%)2 = 13225. Im Vergleich zu (100%)2 = 10 000 eine fast um ein Drittel erhöhte kinetische Energie. Das ist nicht sehr gering. Das ist viel und für das Mädchen war es zuviel.
    Die Rechnung des Staatsanwalts ist auf sicher nicht überprüft worden. Also: Erst runtergerechnet und den immer noch beträchtlichen Rest verkehrt rum auf's Stafmaß angerechnet.

    Wenn nach dieser Methode jemand Häuser baut, Brote backt, Statiken berechnet oder .., der kann einpacken, der ist sofort seinen Job los.

    In velo veritas.

  • Der Begriff Rechtslage ist in der Juristerei allgemein üblich und bekannt. In jeder zweiten Klausur lautet die Frage wie ist die Rechtslage und das ist genau so zu verstehen wie ich das geschrieben habe.

  • Und allmählich fände ich es eigentlich angebracht wenn man hier mal wieder zum Thema zurück kommt und das bezieht sich immer noch auf Dänemark und die dortige Radverkehrsförderung. Und wie der Titel es schon richtig sagt - Focus on cycling - beinhaltet eine Schwerpunktsetzung auf den Radverkehr durch die Stadt Kopenhagen. Und genau die fehlt in Hamburg.

  • Allerdings finde ich es nachgerade obszön, wenn angesichts eines totgefahrenen Menschen die unfallverursachende Geschwindigkeitsübertretung als strafmildernd gewertet wird.

    Und hätte er den Unfall mit genau 50km/h gehabt, dann wäre der Unfall aus seiner Sicht unvermeidbar gewesen, ihn hätte somit keine Schuld getroffen und er wäre straffrei davon gekommen. Das ist zumindest das Urteil, wie ich es erwarten und gutheißen würde.

    Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.

  • Und hätte er den Unfall mit genau 50km/h gehabt, dann wäre der Unfall aus seiner Sicht unvermeidbar gewesen, ihn hätte somit keine Schuld getroffen und er wäre straffrei davon gekommen. Das ist zumindest das Urteil, wie ich es erwarten und gutheißen würde.

    Ich nicht.
    1. 50 km/h bedeutet Höchstgeschwindgkeit. Die ist bei Bedarf nach unten anzupassen.
    2. Man darf auch mir 50 nicht einfach Leute totfahren.
    3. Zudem gibt es die Betriebsgefahr.

    In velo veritas.

  • Da schließe ich mich Vorstadt Strizzi an:

    StVO §3:
    (1) Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, daß er sein Fahrzeug ständig beherrscht. Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen [...] anzupassen.

    (3) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen
    1. innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge 50 km/h


    Das ganze getue von " er darf da xxx fahren" dient lediglich als Nebelkerze, frei nach dem Motto: die StVO kennt eh keiner mehr und der Richter ist sowieso zu faul nachzusehen. Oder der will ja auch nach Hause und dessen Frau kutschiert die Kinder im Suff durch die Gegend weils "auf der Straße ja so gefährlich ist" (warum wohl?) - also ein SEP.

  • Nur Europa ist bekanntlich absolut nicht demokratisch...

    Weil man ganz genau weiss, dass es ein Tabu-Thema ist, und NIE eine deutsche Regierung an diesem Tabu rütteln wird!

    "Regierung"??? Welche Regierung?

    Meinst Du die Politikmarionetten an Fäden, gesteuert von den Lobbyisten der Konzerne? Ich erkenne keine Regierung in Deutschland - zumindest keine, die im Sinne des Volkes ihre Entscheidungen trifft! Andreas Popp bringt das hier sehr gut, wie ich meine, auf den Punkt. Wer noch immer glaubt, wir lebten in einer Demokratie, sollte sich die Zeit für das Video nehmen...

    "Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen"
    Peter Ustinov

  • Ist cycling unter den Android-Apps für Handy's beisp. in Google-Store Deiner Meinung nach ausreichend vertreten? Es gibt eine Menge, aber wie sieht es aus mit der Güte? Welche sind denn die wertvollsten Apps neben Telefon und Foto für Dich?

    Mein 5-Stern-App (weil ich in NRW lebe und fahre):

    Radroutenplaner NRW: *****

  • Andreas Popp


    In diesem Montagsdemo-Video kokettiert der Herr damit, dass er jetzt, weil er diese rechtspopulistischen Demos organisiert, lernen muss, was ein "shitstorm" ist. Woher soll er "shitstorm" kennen, als ehem. Piratenpartei Funktionär?

    Schon bei den Unterwanderungsversuchen bei den Piraten, wo er es immerhin zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Piraten-Partei gebracht hatte, musste Andreas Popp mehrere Shitstorms abwettern, wegen seiner Verbindungen zu Rechtskonservativen.

    Immer dabei der Mann, wo's braun ist und stinkt.

    In velo veritas.


  • In diesem Montagsdemo-Video kokettiert der Herr damit, dass er jetzt, weil er diese rechtspopulistischen Demos organisiert, lernen muss, was ein "shitstorm" ist. Woher soll er "shitstorm" kennen, als ehem. Piratenpartei Funktionär?

    Schon bei den Unterwanderungsversuchen bei den Piraten, wo er es immerhin zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Piraten-Partei gebracht hatte, musste Andreas Popp mehrere Shitstorms abwettern, wegen seiner Verbindungen zu Rechtskonservativen.

    Immer dabei der Mann, wo's braun ist und stinkt.

    Hatte das Video letztens angeschaut, mir war nicht aufgefallen, dass Popp rechtspopulistisch, braun o.ä. ist, sondern nur ein etwas seltsamer Zeitgenosse.

    @Vorstadt Strizzi, kannst du deinen Vorwurf irgendwie belegen? z. B. Links zu Videos + Sekundenangabe, oder Links zu anderen Seiten, die sich mit dem Herrn schon auseinandergesetzt haben.

    Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.

  • Vorstadt Strizzi, kannst du deinen Vorwurf irgendwie belegen?


    Gerhard, wir beide wissen, dass mich das bei dir nicht wundert.
    Sagen wir's so:
    Deine Toleranz nach rechts ist um Einiges ausgeprägter als meine.

    Was heißt "irgendwie belegen"? Du bist vielleicht witzig. Weiß doch jeder, dass sich da neonazis & gesox zuhauf rumtreiben.

    Ich finde, wir bleiben hier bei Radfahren und Radpolitik.

    Ich wollte nur den Link von Kampfradler auf sone "Montagsdemo" nicht unkommentiert lassen. Für mich, wie für viele andere, ist das, wenn nicht Nazipropaganda, dann kurz davor. Und die gehört nun einmal nicht hierher, bzw kann nicht unwidersprochen bleiben.

    Zu Rechtspopulismus, Antisemitismus auf den sog. Montagsdemos informiere dich bitte selbst.

    Zum Beispiel hier, die ZEIT:

    Zitat

    Reichsbürger, Neonazis und Antisemiten – Querfront kapert Friedensdemonstrationen

    Die “Friedensbewegung 2014″ mobilisiert massiv im Netz. Nun beteiligen sich Verschwörungstheoretiker, Antidemokraten und Neonazis an den montäglichen Demos. Die Organisatoren der ursprünglichen Montagsdemos gegen Hartz-IV distanzieren sich davon.

    In velo veritas.

  • Ich finde, wir bleiben hier bei Radfahren und Radpolitik.

    Ist wohl besser so. Aber wir können uns gerne mal auf'n Bier oder'n Tee treffen und uns über andere Themen als Radfahren unterhalten.

    Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.