Strecke gesucht

    • Strecke gesucht

      Ich möchte demnächst eine Strecke auf für mich eher unbekanntem Gebiet fahren:
      Könnte mir jemand mit mehr Ortskenntnis sagen, was davon ganz allgemein und auch im speziellen (so zwischen 8:45 und 10 Uhr hin, ~17 Uhr zurück, Mo-Fr) besser zu fahren ist oder ob sich die Strecken überhaupt groß unterscheiden (Benutzungspflicht, Fakeradwege, Umgebung, erwartete Fahrzeugmenge)? Das einzige, was ich an den Strecken beurteilen kann: Lieber Martinistraße als Breitenfelder Straße.

      Gehört das jetzt eigentlich in dieses Unterforum? Diese Forenstruktur macht mich fertig ;)
    • So würde ich fahren:
      google.de/maps/dir/Hoheluftcha…0.0873819!2d53.656065!3e1
      Ich habe EIN MAL die Alsterkrugchaussee südwestlich der Sengelmannstraße benutzt. Das willst Du nicht wieder haben. Über die Bebelallee in die Rathenaustraße ist mein Favorit, und weil in Ohlsdorf blödes Gewusel ist, würde ich auf der Sengelmannstraße die Alster überqueren und dann in den Maienweg einbiegen (oder, noch schöner, nördlich entlang der Alster auf dem gemischten Weg durch die Grünanlage bis Am Hasenberge, aber das ist nicht tempotauglich und nicht wetterfest). Der Maienweg ist allerdings bei starkem Verkehr schlecht zu befahren, weil eng und weil womöglich viel "Raaaadweeeg" getötet wird, aber das ist nur ein kurzes Stück.

      Ach - und geht es um "mal kennenlernen und flott vorankommen" oder "da langfahren, wo es am schönsten ist"? Im zweiten Fall würde ich nämlich sagen: doppelte Zeit einplanen und im Alstertal fahren. Traumhaft! ;)

    • Herzlichen Dank! Das ist bestimmt 1000x angenehmer als irgendeine Strecke zu fahren.

      Fahrbahnradler schrieb:

      Ach - und geht es um "mal kennenlernen und flott vorankommen" oder "da langfahren, wo es am schönsten ist"? Im zweiten Fall würde ich nämlich sagen: doppelte Zeit einplanen und im Alstertal fahren. Traumhaft! ;)

      Für den Hinweg eine Mischung aus flott und nett. Auf dem Rückweg habe ich evtl. genug Zeit fürs Alstertal. Mir fällt grad ein, dass ich da vor ein paar Jahren auch schon mal lang gefahren bin. War nett :)
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      Fahrbahnradler schrieb:

      Ach - und geht es um "mal kennenlernen und flott vorankommen" oder "da langfahren, wo es am schönsten ist"? Im zweiten Fall würde ich nämlich sagen: doppelte Zeit einplanen und im Alstertal fahren. Traumhaft! ;)

      Mittlerweile bin ich die Strecke gefahren. Hin so wie vorgeschlagen mit der Ausnahme, dass ich dann doch nicht die Martinistraße langgefahren bin, sondern die Süderfeldstraße. Da war dann etwas weniger Verkehr als in der Martinistraße. Allerdings muss man dann an zwei Stellen an der Kreuzung absteigen, weil man nur nach rechts abbiegen darf. An der Kreuzung zur Tarpenbekstraße und an der Kreuzung zur Erikastraße. Bei beiden ist das Schild sicherlich ursprünglich zur Lenkung des Autoverkehrs aufgestellt worden und zumindest bei der Erikastraße müssten Radfahrer vom Rechtsabbiegezwang ausgenommen werden, denn die Erikastraße ist in beide Richtungen für Radfahrer befahrbar. Bei der Kreuzung mit dem Lokstedter Weg war ich mir nicht ganz sicher, ob die Mittellinie durchgezogen ist (es sah so aus, als kämen die Lücken von der Abnutzung). Zumindest für die Durchfahrt von Autos ist aus der Richtung nichts vorgesehen, da die Erikastraße ja eine Einbahnstraße ist. Als die Einbahnstraße in Gegenrichtung für Radfahrer freigegeben wurde, hat man dann wahrscheinlich noch ein "Vorfahrt gewähren"-Schild aufgehängt (und nicht an den Rechtspfeil gedacht?!). Da habe ich dann lieber über die Fußgängerampel geschoben.

      Zurück bin ich dann an der Alster lang. Interessanterweise war das fast genau so schnell, da weniger Ampeln.

      Insgesamt muss ich leider feststellen, dass es für unbekannte Strecken ab einer gewissen Länge in Hamburg deutlich einfacher ist, mit dem ÖPNV zu fahren. Wenn ich mich spontan von einem Gerät hätte routen lassen, wäre ich zwar auch angekommen, aber es wäre wohl in Bus und Bahn angenehmer gewesen :( .
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      Über die Tarpenbekstraße darf man zwar nicht direkt rüber, aber das funktioniert wunderbar, wenn man wartet, bis die Fußgängerampel schaltet.
      In die Erikastraße links darf man prinzipiell, da ist einfach die Beschilderung defekt. Sollte mich dort jemals jemand mit einem Verwarngeld belegen wollen, ich würde dagegen vorgehen, weil die Beschilderung offenkundig unsinnig ist.
      Danach solltest du rechts (auf der Fahrbahn!) abbiegen und gleich auf den Linksabbieger in die Eppendorfer Landstraße. Direkt geradeaus darf (und braucht) man nicht.


      Chrik schrieb:

      Zurück bin ich dann an der Alster lang. Interessanterweise war das fast genau so schnell, da weniger Ampeln.
      Oder weil es bergab geht? Ich bin die Alte Landstraße paar mal nachts stadteinwärts gefahren, da kommt man ziemlich gut voran.
      Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.
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      Chrik schrieb:

      Insgesamt muss ich leider feststellen, dass es für unbekannte Strecken ab einer gewissen Länge in Hamburg deutlich einfacher ist, mit dem ÖPNV zu fahren. Wenn ich mich spontan von einem Gerät hätte routen lassen, wäre ich zwar auch angekommen, aber es wäre wohl in Bus und Bahn angenehmer gewesen .
      ... wobei die Strecke nach jedem Mal weniger unbekannt ist. Im Unterschied zum ÖPNV geht es also nach jedem Mal etwas einfacher und vllt. sogar schneller. (Das gilt natürlich ähnlich auch für den ÖPNV, aber Wissen über die tatsächliche Geographie find ich meist nützlicher als über die ÖPNV-Umstiege und -Anschlüsse.)
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      Gerhart schrieb:

      Über die Tarpenbekstraße darf man zwar nicht direkt rüber, aber das funktioniert wunderbar, wenn man wartet, bis die Fußgängerampel schaltet.
      In die Erikastraße links darf man prinzipiell, da ist einfach die Beschilderung defekt. Sollte mich dort jemals jemand mit einem Verwarngeld belegen wollen, ich würde dagegen vorgehen, weil die Beschilderung offenkundig unsinnig ist.


      Das ist nicht so mein Ding (meistens). Ich möchte auch nicht, dass andere sich über Schilder hinwegsetzen, die ihnen grad nicht passen oder unsinnig erscheinen. Wenn ich die Strecke regelmäßig fahren würde, würde ich wohl eher versuchen zu erreichen, dass die Beschilderung geändert wird. Und wenn das nicht (schnell genug) klappt, würde ich wohl so fahren, wie du schreibst ;)

      Gerhart schrieb:

      Danach solltest du rechts (auf der Fahrbahn!) abbiegen und gleich auf den Linksabbieger in die Eppendorfer Landstraße. Direkt geradeaus darf (und braucht) man nicht.


      Das war auch nur, weil der Track es so angezeigt hat ;) . Später habe ich auch gesehen, dass der Schlenker da unnötig war, weil ich eh zur Eppendorfer Landstraße musste.

      Gerhart schrieb:

      Chrik schrieb:

      Zurück bin ich dann an der Alster lang. Interessanterweise war das fast genau so schnell, da weniger Ampeln.
      Oder weil es bergab geht? Ich bin die Alte Landstraße paar mal nachts stadteinwärts gefahren, da kommt man ziemlich gut voran.


      Ja, das wohl auch. Also beides.

      flinker schrieb:

      Chrik schrieb:

      Insgesamt muss ich leider feststellen, dass es für unbekannte Strecken ab einer gewissen Länge in Hamburg deutlich einfacher ist, mit dem ÖPNV zu fahren. Wenn ich mich spontan von einem Gerät hätte routen lassen, wäre ich zwar auch angekommen, aber es wäre wohl in Bus und Bahn angenehmer gewesen .
      ... wobei die Strecke nach jedem Mal weniger unbekannt ist. Im Unterschied zum ÖPNV geht es also nach jedem Mal etwas einfacher und vllt. sogar schneller. (Das gilt natürlich ähnlich auch für den ÖPNV, aber Wissen über die tatsächliche Geographie find ich meist nützlicher als über die ÖPNV-Umstiege und -Anschlüsse.)


      Joa, aber ich fahre halt so wenig abseits meines Arbeitsweges, dass es sich (fast) immer wie das erste Mal anfühlt. Ich hatte mir sogar mal ein neues Handy gekauft, damit ich von der Critical Mass wieder nach Hause finde :D (und hin, aber das kann man sich auch vorher auf der Karte angucken). Ich hatte auch gehofft, dass ich bei der Critical Mass mehr Routen kennen lerne. Allerdings bin ich dann doch nicht so oft mitgefahren (Jetzt bitte keine Ratschläge, da mitzufahren. Es geht grad nicht.). Den Hamburger ÖPNV kenne ich halt deutlich besser aus der Zeit, als ich noch nicht in Hamburg gewohnt habe und dann zeigt mir mein Handy eben die paar Stationen an, wo ich umsteigen muss.
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      Anmerkungen zum Video:

      1. Warum denn auf dem Lokstedter Steindamm auf dem sog. Radweg?
      2. Von 0:48 bis 0:56 - verfahren, oder? Hier könnte man 8 Sekunden einsparen :D
      3. Von 0:56 bis 1:00 - warum denn in der Eppendorfer Landstraße auf diesem grottenschlechten "Radweg"? ;(
      "Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen"
      Peter Ustinov
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      Kampfradler schrieb:

      Anmerkungen zum Video:

      1. Warum denn auf dem Lokstedter Steindamm auf dem sog. Radweg?
      2. Von 0:48 bis 0:56 - verfahren, oder? Hier könnte man 8 Sekunden einsparen :D
      3. Von 0:56 bis 1:00 - warum denn in der Eppendorfer Landstraße auf diesem grottenschlechten "Radweg"? ;(
      1.: Weil wir nicht direkt wussten, bei welcher Straße wir abbiegen wollten. Ist einfacher, dort langsam zu fahren / anzuhalten und nachzuschauen.
      2. Genau. Wollte ich jetzt aber nicht rausschneiden.
      3. Folge von 2.: Unser GPS hatte eine komische Position angezeigt, weswegen wir erstmal langsam weiter sind. Sobald wir wussten wo wir lang wollten, sind wir auf die Fahrbahn gewechselt (Ergebnis: plus 12km/h)

      Das Video sieht auf 1080p deutlich besser aus als auf der standardmäßig eingestellten Auflösung von 360p.