Beteiligungsprozess Eppendorfer Marktplatz

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    • Beteiligungsprozess Eppendorfer Marktplatz

      Eine der schlimmeren Kreuzungen in Hamburg soll umgestaltet werden. Dazu findet ein Beteiligungsprozess u. a. mit Passantenbefragungen statt. Die Termine:
      • Mittwoch, 7. Juni, 8-11 Uhr
      • Donnerstag, 8. Juni, 11-14 Uhr
      • Samstag, 10. Juni, 14-18 Uhr
      • Montag, 12. Juni, 16-19 Uhr
      Mehr Infos: via-bus.hamburg.de/beteiligung…s-eppendorfer-marktplatz/
    • 16.45 Uhr



      Heute geht es um die Umgestaltung des Eppendorfer Marktplatzes. Der Eppendorfer Marktplatz ist ein bemerkenswertes Konstrukt der Verkehrsführung mit viel Stau, viel Lärm, vielen Abgasen und komplett ohne Aufenthaltsqualität. Hier ist fast nichts schön — und alles soll besser werden.

      16.50 Uhr



      Ef gibt Knufperftangen! Total fuper! If komme gerne naf Hamburg-Nord!

      17.03 Uhr



      Es wird gebimmelt, es geht los.

      Roland Hansen ist Projektleiter beim LSBG und ist für den Eppendorfer Marktplatz zuständig. Es wird auch um die Busbeschleunigung gehen, am Eppendorfer Marktplatz fahren die Metrobuslinien 20 und 25 entlang. Ein weiterer Aspekt, vor allem für uns interessant, ist die Förderung des Radverkehrs. Hinsichtlich der Busbeschleunigung möchte man einen festen Takt sicherstellen, um weitere Busse einsetzen und die Taktzeit von zehn auf fünf Minuten zu verkürzen. Das wäre bislang nicht möglich, weil aufgrund der Stausituation teilweise drei Busse hintereinander führen und dann eine halbe Stunde Pause wäre.

      Weitere Aspekte: Barrierefreiheit, Fahrgastkomfort und Sicherheit, außerdem ganzheitliche Planung für Mehrwerte für alle Verkehrsteilnehmer schaffen.

      Man befinde sich momentan im vorgelagerten Verfahren zur Planung, man böte das Angebot zur Mitwirkung und möchte Empfehlungen erarbeiten. Die Ergebnisse des Abends würden dann in die eigentliche Planung einfließen und anschließend mit den Trägern der öffentlichen Belange abgestimmt.

      17.16 Uhr

      Frau Blöcker vom Büro Tollerort übernimmt die Moderation.

      Es hätte sich herausgestellt, dass die meisten der Anwesenden nicht an der Passantenbefragung teilgenommen hätten, man könne also heute noch sehr viel Neues von den Verkehrsteilnehmern lernen und hoffe auf differenzierte Hinweise. Die meisten Anwesenden hätten angegeben, mit der Situation am Eppendorfer Marktplatz absolut unzufrieden zu sein.

      Etwa die Hälfte der Anwesenden wohnt im direkten Umfeld des Eppendorfer Marktplatzes, vier der Anwesenden sind Gewerbetreibende, knapp die Hälfte ist regelmäßiger Kunde bei Geschäften am Eppendorfer Markplatz. Ein Drittel nutzt regelmäßig die Bushaltestelle Eppendorfer Marktplatz.

      17.20 Uhr

      Kurze Runde von zehn Minuten für Statements der Anwesenden zur jetzigen Situation am Eppendorfer Marktplatz und neue Potenziale.

      • Die Bushaltestelle gehören an den Straßenrand.
      • Soll die Bushaltestelle mit bearbeitet werden oder nur der Eppendorfer Marktplatz? Die Bushaltestelle befände sich ja in der Eppendorfer Landstraße.
      • Der 20er und 25er fahren immer hintereinander weg und nicht in einem gewissen Abstand, so dass sich ein wechselnder Fünf-Minuten-Takt ergäbe. Applaus!
      • Gibt es größere Gebäude, die in der Umgebung gebaut werden sollen?
      • Die Länge der Haltestelle reicht für mehrere Busse hintereinander nicht aus.
      • In der Ludolfstraße stadtauswärts an der rechten Seite ist der Radweg eine Katastrophe. „Nicht nur dort?“
      • Fühlt sich als Fahrradfahrer rings um den Eppendorfer Markt sehr unwohl. Außerdem bekäme man an den Ampeln wartend die ganze schlechte Luft ab, die Ecke habe keinen Verweilcharakter.
      • Man müsse die Aufenthaltsqualität steigern. Applaus!
      • Es kommt häufig zu Kollisionen zwischen Radfahrern und Fußgängern, man werde häufig von Radfahrern angepöbelt, wenn man beim Rechtsabbiegen mit dem Auto die Furt blockiere. Außerdem würden Radfahrer immer wieder von der Politik hofiert, obwohl Radfahrer sich gar nicht an die Verkehrsregeln hielten. Rücksicht dürfe für Radfahrer kein Fremdwort sein. Tosender Applaus!, B-B-B-B-INGO!
      • Neue Gebäude würden ohne Tiefgarage gebaut, man müsse endlich wieder Parkplätze finden können.
      • Man müsse den Autoverkehr zurückdrängen, so dass der Eppendorfer Marktplatz wieder zu einem Marktplatz werde!
      • Der Autoverkehr staue sich häufig in Richtung Winterhude, so dass der Eppendorfer Marktplatz zugestaut werde. Man müsse dort den Zufluss begrenzen.
      • Man müsse auch die Luftqualität berücksichtigen, dort tut sich Hamburg immer sehr schwer mit.
      • Es gäbe immer noch sehr laute Busse, man solle auch dort die neuen, leiseren Busse einsetzen.
      • Warum ist denn niemand von der Polizei hier? Die Polizei halte immer das Stoppschild hoch und verhindere Verbesserungen. Nach dem schweren Unfall an der Eppendorfer Landstraße habe es viele Verbesserungsvorschläge gegeben, aber die Polizei habe beschlossen, nichts zu unternehmen.



      Anschließend eine Diskussion zu den Neubauten und einem Parkhaus in der Gegend. Darüber kenne man sich nicht gut aus, es ginge ja heute um den Straßenbau und nicht um andere Bauprojekte. Allerdings wäre der besagte Neubau mit einer Tiefgarage ausgestattet, die aber prinzipiell nicht öffentlich sein wird.

      Die Polizei hätte die Einladung abschlägig beschieden, da man aufgrund der vielen Überstunden beim G20-Gipfel keine Kapazitäten frei hätte. Es ist allerdings der Leiter Verkehr und Prävention vom Polizeikommissariat als Zuhörer anwesend.

      17.32 Uhr

      Zu den Ergebnissen der Befragungen.

      Es habe 21 Einzel- und Kleingruppengespräche in vier Monaten gegeben, die allerdings nicht repräsentativ wären. Man habe schon einen großen Strauß an Informationen, den man heute weiter ausführen möchte. Im Juni habe man eine Passantenbefragung durchgeführt. Man werde die Ergebnisse online zur Verfügung stellen.

      Bezüglich des Radverkehrs: Die Radverkehrsführung wäre eine Katastrophe, die Sichtbeziehungen äußerst schlecht, die Radwege wären zu schmal, man werde an vielen Stellen in den Gegenverkehr geleitet. Außerdem habe man sich zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder gewünscht und möchte lieber auf der Fahrbahn fahren.

      Ähnlich zeigen sich die Ergebnisse der Fußgängerbefragung: Alles zu schmal, schlechte Sichtbeziehungen, keine Querverbindungen. Häufig wären auch die so genannten Bettelampeln bemängelt worden. Man habe sich gewünscht, die Situation für Fußgänger komplett zu überdenken, man fühle sich dort als Fußgänger im Quartier verloren.

      Die Nutzer des Busverkehrs bemängeln die schlechte Erreichbarkeit der Bushaltestelle und deren mangelhafte Dimensionen. Es staue sich dort zu häufig, außerdem wäre die Haltestelle nicht barrierefrei. Es habe Anregungen gegeben, den Eppendorfer Marktplatz zum Zentralen Omnibusbahnhof auszubauen.

      Kraftfahrer bemängeln die permanente Staubildung rund um den Eppendorfer Marktplatz. Es führen häufig Kraftfahrzeuge auf den Bussonderstreifen herum, außerdem gäbe es dort keine Parkplätze. Kraftfahrer äußerten den Wunsch, den Durchgangsverkehr aus dem Eppendorfer Platz herauszuhalten.

      Zwischenfrage: Könnte man den Eppendorfer Marktplatz nicht untertunneln?

      Außerdem wäre häufig bemängelt worden, dass der Eppendorfer Marktplatz eine reine Verkehrsfläche ohne jegliche Aufenthaltsqualität wäre.

      17.43 Uhr

      Ergebnisse der Passantenbefragung.

      Man habe insgesamt mit 204 Passanten und 12 Gewerbetreibenden gesprochen. Ein Gespräch dauerte durchschnittlich zwölf Minuten. Die Gespräche wären entlang eines Fragebogens mit Leitfragen geführt worden.

      Die meisten Befragten wäre zu Fuß und mit dem Rad unterwegs, die wenigsten mit dem Kraftfahrzeug. Wundert jetzt ja nicht so mega, wenn man im Auto nicht anhalten und teilnehmen kann.

      Man habe überwiegend mit Menschen gesprochen, die den Eppendorfer Marktplatz täglich nutzten, also ihren Alltag dort verbringen.

      Die meisten der Befragten bewerteten die Situation am Eppendorfer Marktplatz äußerst schlecht:



      Es gab allerdings auch einige positive Aspekte — allerdings beinahe alle in Bezug auf die Anbindung des Eppendofer Marktplatzes an den öffentlichen Personennahverkehr:



      Die Aufenthaltsqualität wurde von der Hälfte der Teilnehmer mit einer Note schlechter als 3 bewertet worden:



      Es gab aber auch ein paar positive Aussagen wie „Es ist schön hier“:



      Am meisten wurde nachgefragt,
      • die Übersichtlichkeit zu verbessern
      • Fuß- und Radwege zu verbessern
      • und den Kraftverkehr zu reduzieren



      Nicht verändert werden dürfe:
      • der Baumbestand
      • die Altbauten
      • und das Einzelhandelsangebot



      Die Gewerbetreibenden bewerten die verkehrliche Situation zum Großteil als katastrophal. Positiv erlebt man den Busverkehr. Die Aufenthaltsqualität wird positiver empfunden, obwohl der Eppendorfer Marktplatz als „dreckiger öffentlicher Raum“ empfunden wird.

      17.52 Uhr

      Jetzt wird noch weiteres Feedback gesammelt:

      • Man hätte die Passantenbefragung besser ankündigen sollen. Könne man für den Imbiss eine Alternative finden? Der Friedensbaum müsse bleiben. Ein Tunnel wäre super. Könne man das Erdgeschoss der Hamburger Sparkasse als Wartehaus nutzen? Könne man den Grünzug vom Park nicht in den Marktplatz hineinziehen? Außerdem müsse man berücksichtigen, dass viele Altbauten bald entkernt werden müssen. Außerdem Sierichstraße, dort führen auch viele Radfahrer, das müsse man berücksichtigen. „Luft holen!“
      • Es fällt auf, dass nur der Eppendorfer Marktplatz als einzelner Punkt berücksichtigt wird. Der Stau entstehe aber, weil die Verkehrsführung in die Nebenstraßen negativ wäre. Man könne mit einer Aufhebung der Einbahnstraßen den Anwohnerverkehr deutlich verbessern.
      • An der Erikastraße werde eine neue Schule gebaut, dort würden viele Kinder mit dem Auto gebracht, das müsse man berücksichtigen. Außerdem wäre die Erikastraße vollkommen zugeparkt, dort fände man keinen Parkplatz mehr.
      • Zur Barrierefreiheit: Für Sehbehinderte müsste man einen Absatz als taktiles Element einsetzen, damit behindere man aber Rollatoren und Radfahrern. Wie ist das hier geplant?
      • Die Betrachtung des Eppendorfer Marktplatzes wäre ungenügend, denn wenn im fünfhundert Meter entfernten Winterhuder Marktplatz etwas los wäre, gäbe es auch am Eppendorfer Marktplatz Stau.
      • Es gäbe ja am Eppendorfer Marktplatz die Bundesstraßen 5 und 433, gibt es diesbezüglich Einschränkungen wegen des Bundesrechtes?



      18 Uhr

      Vorstellung der Rahmenbedingungen zur Planung. Man beginne zwar mit einem weißen Blatt Papier, müsse aber gewisse Aspekte betrachten.

      Von 1817 bis 1890 wurde der Eppendofer Marktplatz als Kram- und Viehmarkt genutzt. Von 1913 bis 1973 wurde der Marktplatz durch eine Straßenbahn erschlossen, danach vom Busverkehr.

      Bezüglich der Unfälle der letzten fünf Jahre: Es habe pro Jahr etwa 80 Unfälle gegeben, davon 17 mit Verletzten und sieben mit Radfahrern oder Fußgängern. Die meisten Unfälle wären Abbiege-, Auffahr- und Wendeunfälle gewesen. Die Unfallzahlen bewegten sich im üblichen Bereich, die meisten Unfälle spielten sich allerdings zwischen Kraftfahrzeugen ab, Fußgänger und Radfahrer wären meistens unbeteiligt. Die häufigen Wendeunfälle wären der komplizierten Verkehrsführung geschuldet, wenn Kraftfahrer im letzten Moment noch wenden möchten, um ihr Ziel zu erreichen.

      Vorstellung der einzelnen Fahrbeziehungen. Das ist ja noch lustiger als beim Radverkehr:



      Verkehrsstärken: 50.000 Kraftfahrzeuge überquerten pro Tag die Winterhuder Brücke, die meisten Kraftfahrzeuge führen weiter Richtung Lokstedt, dort wären 25.000 Kraftfahrzeuge unterwegs. 15.000 Kraftfahrzeuge bögen Richtung Süden ab. Der Schwerlastverkehr bewege sich üblicherweise im Bereich von vier Prozent.

      Ruhender Verkehr: Es gäbe rund um den Eppendorfer Marktplatz relativ viele Parkmöglichkeiten, die Parkflächen wären momentan allerdings häufig von Dauerparkern belegt und stünden nicht für Verkehrsteilnehmer zur Verfügung, die eigentlich einkaufen wollen.

      Zwischenruf: Es gäbe einige Parkplätze mit Parkuhr, die man auch am Sonntag füttern müsse, wenn man nicht aufgeschrieben werden wolle, das wäre ein Unding.

      ÖPNV: 20 und 25 fahren in Ost-West-Richtung, 22 auch in etwa Ost-West, aber Richtung Kellinghusenstraße. 34 Richtung Süden und Norden, 114 Richtung irgendwo anders, kaum noch zu erkennen. An der Bushaltestelle werde das alles gebündelt, siebentausend Fahrgäste nutzen diese Haltestelle pro Tag.

      Der Radverkehr werde von schmalen Radwegen geprägt, die nicht einmal im Ansatz den Vorschriften entsprächen.

      Lustige Definition von benutzungspflichtigen Radwegen: Radwege, die breit genug sind, wären benutzungspflichtig, zu schmale Radwege wären nicht benutzungspflichtig. Na ja.

      Grundsätzlich solle der Radverkehr auf der Fahrbahn geführt werden, das komme allerdings aufgrund der Verkehrsbelastung nicht in Frage. Es wäre bei dieser Verkehrsbelastung eine teilweise oder eine komplette Separation angezeigt.

      Es gäbe für den Radverkehr wenige Querungsmöglichkeiten…



      … und dadurch entsprechende Umwege:



      Es gäbe am Eppendorfer Marktplatz relativ viel Radverkehr, genaue Zahlen habe man gerade nicht zur Hand.

      Welche Querungen gibt es für Fußgänger?



      Die Aufenthaltsqualität habe man nicht abbilden können, weil es keine qualizifierten Räume für den Aufenthalt gäbe.

      Eine Steigerung der Aufenthaltsqualität ginge nur mit einer Verlagerung des übergeordneten Durchgangsverkehrs. Den Durchgangsverkehr könne man nicht einfach umleiten, weil man mit der Winterhuder Brücke eine der wenigen Alsterquerungen in der Nähe habe. Einen autofreien Eppendorfer Marktplatz wird man aber nicht herstellen können.

      18.45 Uhr

      Jetzt eine Viertelstunde Pause. Danach geht’s in Workshopgruppen weiter.
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    • Das einzige Problem rund um den Eppendorfer Marktplatz ist der überbordende Autoverkehr. Er allein ist schuldig an der kritisierten Aufenthaltsqualität. Es spielt auch keine Rolle, ob die umliegenden Parkplätze von "Dauerparkern" oder Kurzzeitparkern belegt sind. Die Realität sieht so aus, dass Autofahrer nur dann einen Parkplatz finden, wenn unmittelbar vor ihnen einer frei wird. Die Gegend strotzt nur so von SUVs und Nobelkarossen. Viele der Besitzer fahren damit "um die Ecke" zum Einkaufen.

      Es wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Lösung geben, die einen "Mehrwert für alle Verkehrsteilnehmer" bringt. Die zuständigen Behörden werden den Eppendorfer Marktplatz so gestalten, dass der Autoverkehr nicht die geringsten Einbußen zu tragen hat. Das ist nun einmal die Verkehrspolitik in Hamburg. Als unrühmliches Beispiel nenne ich nur den Siemersplatz. Unter dem Deckmantel der "Busbeschleunigung" wurde dieser ausschließlich auf Optimierung des Autoverkehrs umgebaut. Diskriminierende Zustände für alle Anderen! Warum sollte es beim Eppendorfer Marktplatz anders werden?

      "Neue Gebäude würden ohne Tiefgarage gebaut, man müsse endlich wieder Parkplätze finden können."
      Mit welcher Berechtigung? "Man" kann den Eppendorfer Marktplatz auch anders erreichen!

      "Man müsse den Autoverkehr zurückdrängen, so dass der Eppendorfer Marktplatz wieder zu einem Marktplatz werde!"
      Das klingt vernünftiger und wäre tatsächlich ein Gewinn für alle Verkehrsteilnehmer!!

      "Der Autoverkehr staue sich häufig in Richtung Winterhude, so dass der Eppendorfer Marktplatz zugestaut werde. Man müsse dort den Zufluss begrenzen."
      Nicht nur. Man muss den Autoverkehr insgesamt begrenzen und zurückdrängen! Er verursacht den Stau. Wenn man den Zufluss an einer Stelle begrenzt, suchen die Autofahrer sich andere Wege. Der Verkehr muss an sich selbst ersticken, erst dann gibt es die Bereitschaft zum Umdenken. Man denke nur an den Freitag des G-20-Gipfels. Die Straßen waren fast leer. Es geht also.

      "Warum ist denn niemand von der Polizei hier? Die Polizei halte immer das Stoppschild hoch und verhindere Verbesserungen."
      Die Polizei hat, nach meiner jahrelangen Erfahrung mit Klagen, Widersprüchen usw. nicht das geringste Interesse, irgendeine Maßnahme, egal welcher Art, durchzuführen, die dem Autoverkehr auch nur den Hauch eines Nachteils gegenüber den bestehenden Zuständen bringt! Deutschland ist "Autoland". Mehr braucht man darüber nicht zu sagen.
      "Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen"
      Peter Ustinov
    • Kampfradler schrieb:

      Die zuständigen Behörden werden den Eppendorfer Marktplatz so gestalten, dass der Autoverkehr nicht die geringsten Einbußen zu tragen hat.
      Kannst dich ja am Planungsworkshop beteiligen.

      Angeblich hatte am Freitag noch keinerlei Planung stattgefunden. Ich bin mal gespannt, ob zum 15. September eine fertige Planung vorhanden ist.


      Was würdet du konkret vorschlagen, wie man die Situation am Eppendorfer Markt verbessern kann, wenn man sich nur diesen Bereich anguckt und nicht ganz Deutschland?
      Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.
    • Gerhart schrieb:

      Was würdet du konkret vorschlagen, wie man die Situation am Eppendorfer Markt verbessern kann, wenn man sich nur diesen Bereich anguckt und nicht ganz Deutschland?
      Die generelle Frage ist, ob die B5 zweistreifig weiterhin über den Eppendorfer Marktplatz verlaufen soll/muss. Man darf wohl davon ausgehen. Damit ist so gut wie ausgeschlossen, dass sich die Aufenthaltsqualität verbessern wird. Wie sollte das bei dem Autoverkehr gehen?

      Erste Maßnahme - unabhängig von jedem Umbau: Tempo 30 rundum, auch in der Eppendorfer Landstraße!

      Ein Kreisverkehr, allerdings nur einspurig, könnte etwas bringen. Voraussetzung: Deutlich mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger. Fragt sich nur, wo man dann die Bushaltestelle hinsetzt...

      Gut dass ich kein Verkehrsplaner bin... Obwohl..., eigentlich... ;)
      "Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen"
      Peter Ustinov
    • Ohne ins Detail zu gehen - mangels Ortskenntnis - , aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass sich Hamburg mit der Wahl der Schnellbusse irgendwie in eine sehr große Sackgasse manövriert hat. Wenn der Bus weitestgehend ohne Einflüsse durch den MIV verkehren können soll, dann benötigt er genauso viel Platz wie eine Straßenbahn, bietet aber eine erheblich geringere Kapazität. Auf den stark frequentierten Abschnitten gibt es in München tagsüber einen 5-Minuten-Takt bei der Straßenbahn - obwohl die gleiche Gegend auch per U-Bahn erschlossen ist - und die Bahn ist trotzdem meist gerappelt voll. Um die gleiche Menge an Fahrgästen mit Bussen zu transportieren, gäb es wahrscheinlich eine zusammenhängende Kette von Bussen. Wie stellt man sich das in Hamburg mittelfristig vor?
    • Leider war es seinerzeit das Zugeständnis der Grünen ggü. der CDU: Verzicht auf die Stadtbahn, dafür grüne Schulpolitik.

      Ich hätte es genau umgekehrt begrüßt ....

      Ich fürchte, das Projekt Stadtbahn ist auf Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte beerdigt.
      „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)
    • timovic schrieb:

      Ohne ins Detail zu gehen - mangels Ortskenntnis - , aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass sich Hamburg mit der Wahl der Schnellbusse irgendwie in eine sehr große Sackgasse manövriert hat. Wenn der Bus weitestgehend ohne Einflüsse durch den MIV verkehren können soll, ...
      Um Missverständnisse zu vermeiden: Was Du vermutlich meinst, ist die »Busbeschleunigung«.
      Es gibt in Hamburg allerdings eine separate Buskategorie namens »Schnellbus« (zuschlagspflichtig), die radial + einmal tangential verkehren plus in Blankenese die »Bergziege« machen (sehr lohnenswert!) und die seltener halten. Die Sitze sind auch besser gepolstert.
      Bei der Frage der separaten Spuren sind Schnellbusse eher »Mitläufer«, denn für einen Schnellbus alle 20 oder 30 Minuten wird keine Extraspur gebaut, aber wenn da zwei bis fünf normale Linien drauf fahren oder eine Linie im 2- bis 5- Minuten-Takt, dann darf der Schnellbus auch mit rauf.
    • timovic schrieb:

      Auf den stark frequentierten Abschnitten gibt es in München tagsüber einen 5-Minuten-Takt bei der Straßenbahn - obwohl die gleiche Gegend auch per U-Bahn erschlossen ist
      Schade, dass man das in Nürnberg nicht hinbekommen hat. Hier wurde zeitgleich mit der Eröffnung der U-Bahn Linie 3 (Nordstadt) der oberirdische Straßenbahnbetrieb der Linie 9 eingestellt.
      Abgesehen davon, dass die Schienen natürlich immer noch daliegen und für Radfahrer eine echte Herausforderung sind, werden viele Kraftfahrer das als Verbesserung bemerkt haben, nicht mehr im langen Stau hinter einer Straßenbahn herzuckeln zu müssen.
      Aber wo die Fahrgäste unterirdisch durchbrausen, ist natürlich viel weniger Publikumsverkehr in Ladengeschäften und die Wege (vor allem auch Fußwege) der meisten ÖPNV-Nutzer haben sich deutlich verlängert.
      Twitter: @Nbg_steigt_ab
    • Gerade gesehen, dass ich damals gar nicht weitergetippt hatte — hier ein paar Eindrücke von dieser Gruppenphase. Das war durchaus interessant, weil die abwechselnde Gruppenarbeit an unterschiedlichen Verkehrsmitteln endlich einmal den notwendigen Perspektivwechsel erzwang. Da blieb nicht die Fahrradfraktion nicht vor ihrer Radverkehrsinfrastruktur kleben und die Parkplatzfraktion malte nicht in jede Ecke ihre Parkplätze hinein. Das fand ich tatsächlich recht interessant.
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    • 19.30 Uhr

      Fußverkehr:

      Es ist fußläufig viel erreichbar. Allerdings: fehlender Platz und Konflikte zwischen den einzelnen Verkehrsarten. Der größte Handlungsbedarf besteht offenbar in einer Verbesserung der Querungsmöglichkeiten. Außerdem wird die fehlende Aufenthaltsqualität bemängelt.

      Radverkehr:

      Die positiven Aspekte sind schnell abgeklappert: Es gibt zwei durchgängige Radverkehrsführungen, die allerdings schon von der Qualität schlecht sind.

      Negativ: Schlechte, schmale, umwegige Radwege. Man wird quasi zum ordnungswidrigen Fahrmanövern. Es wird das Parken in zweiter Reihe bemängelt, außerdem wird häufig schräg geparkt und rückwärts ausgeparkt. In Ermangelung von Lieferantenflächen stehen Lieferfahrzeuge auf den Radwegen herum.

      Was verbessert werden müsse: Es müsste eine regelkonforme Infrastruktur eingerichtet werden, die nach Möglichkeit in einheitlicher Führung ausgebildet wird, so dass man sich nicht nach jeder Kreuzung wieder umgewöhnen müsse.

      Öffentlicher Nachverkehr:

      Positiv erwähnt wurde die zentrale Lage der Bushaltestelle, die guten Umsteigemöglichkeiten und die kurzen Wege. Alle Buslinien halten im Herzen von Eppendorf an einer einzigen Haltestelle, ohne auf viele Straßen verstreut zu sein. Sehr einprägsame Wegeverläufe.

      Allerdings wäre die Wartefläche zu schmal, außerdem wurde die Insellage der Haltestelle bemängelt.

      Es gab viele Ideen, um die Situation zu verbessern, allerdings war diesbezüglich das Meinungsbild eher diffus. Man wünscht sich aber generell eine zentrale Mittelinsel wie am Eidelstedter Platz oder Wandsbek Markt.

      Kraftverkehr:

      Interessant: Es überwiegt der Wunsch, den Verkehr aus dem Eppendorfer Marktplatz herauszuziehen. Man war sich aber über die Umsetzung dieser Idee nicht ganz im Klaren, aber die Stoßrichtung finde ich sehr interessant.



      19.45 Uhr

      Zeit fürs Fazit. Generelle Stoßrichtung scheint die Verdrängung des motorisierten Durchgangsverkehrs zu werden. Allein mit diesem Instrument wird man offenbar einiges an Verbesserungen erreichen können. Problematisch ist aber bei einer bloßen Verdrängung die damit einhergehende Belastung der umliegenden Straßen.
    • 16.45 Uhr



      Der Termin ist für vier Stunden angesetzt — Donnerwetter. Immerhin gibt es genug zu futtern, unter dem Tisch steht noch mehr, ich habe alles in Erfahrung gebracht. Drinnen gibt’s die Plakate von der letzten Veranstaltung zu sehen sowie drei neue Planungen:



      17 Uhr

      Roland Hansen begrüßt die Anwesenden. Nochmalige Einführung zur Thematik: Ursprünglich ginge es die Busbeschleunigung, ein ganz wesentlicher Faktor wäre aber auch der Radverkehr.

      Aus den Impulsen aus der letzten Veranstaltung wurden drei verschiedene Planungen entworfen, die heute in der Planungswerkstatt bearbeitet werden sollen.

      Zwischenfrage: Wird denn den Empfehlungen der Bürger gefolgt oder dürfen die Behörden wieder ihr eigenes Süppchen kochen, wie drüben in der Uhlenhorst?

      Antwort: Man orientiere sich natürlich an den Empfehlungen, allerings müssten die geäußerten Bedürfnisse in einen rechtlichen Rahmen eingearbeitet werden. Eine ausführliche Diskussion zur endgültigen PLanung wird aber auch auf der entsprechenden Sitzung des Regionalausschusses stattfinden können.

      17.18 Uhr

      Die heutige Veranstaltung ginge bis 21 Uhr — das wäre der Komplexität der Thematik geschuldet. Es würden zunächst die drei Planungsvarianten vorgestellt, dann würde in drei Arbeitsgruppen an jeweils einer Planung gefeilt.

      Längere Einführung zum weiteren Vorgehen. Soweit nichts neues.

      Man habe an der Punktetafel am Eingang sehen können, dass die meisten Teilnehmer zu Fuß und mit dem Rad am Eppendorfer Marktplatz unterwegs wären, Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs und Kraftfahrer wären deutlich in der Minderheit.



      17.25 Uhr

      Vorstellung der drei Alternativen aus den Hinweisen der Auftaktveranstaltung.

      Nun werden wieder eine ganze Menge Folien aus der ersten Veranstaltung an die Wand geworfen, um die bisherige Situation zu verdeutlichen.



      17.32 Uhr

      Jetzt weren die Alternativen vorgestellt.

      Alternative 1:



      Der Kraftverkehr wird genauso geführt wie heute. An der Ostseite des Eppendorfer Marktpaltzes wird eine Querungsmöglichkeit für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer eingeführt, die Bushaltestelleninseln werden auf gelöst und an den Fahrbahnrand verlagert.



      Querschnitt Eppendorfer Marktplatz: Die Radwege werden mit dem Busverkehr zusammengelegt, so dass die Nebenflächen deutlich vergrößert werden.

      Ein Problem dieser Variante wären die fehlenden Parkplätze für die Kraftfahrer, so dass zu erwarten wäre, dass Kraftfahrer „nur mal kurz“ auf dem Bussonderfahrstreifen stehen.

      Nun erst einmal eine Diskussion, ob Fragen jetzt geklärt werden oder später, denn jeder will nun irgendwas zu der Planung erfahren. Es geht nicht voran.



      Querschnitt Heinickestraße: Ein Bussonderfahrstreifen in der Fahrbahnmitte, Radfahrstreifen mit 1,85 Meter, zwei anstatt drei Fahrstreifen, Parken auf der Seitenfläche.



      Querschnitt Ludolfstraße: Verbreiterung der nördlichen Nebenfläche, Einführung eines zwei Meter breiten Zweirichtungsradweges.

      Noch eine Verständnisfrage: Wurde die Polizei gefragt, ob die Polizei häufiger Präsenz zeigen möchte?

      Das wäre keine Verständnisfrage und solle später diskutiert werden.

      Alternative 2:



      Öffnung der Ludolfstraße für den Gegenverkehr, um den Verkehr aus dem Eppendorfer Marktplatz herauszuhalten. Am Eppendorfer Marktplatz entfiele dann der Durchgangsverkehr, die Fläche würde dann für die Neugestaltung der Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs vorgesehen. Den Fahrtweg für die Linien 20, 22 und 25 müsste man neu gestalten, eventuell müssten diese Linien einen Kreis fahren.

      Die Verkehrsbelastung würde in der Heinickestraße ganz erheblich größer.



      Am Eppendorfer Marktplatz wird die alte Bushaltestelle auflöst, dort enthält der Querschnitt dann zusätzliche Fahrstreifen mit jeweils zwei Meter breiten Radfahrstreifen.



      Heinickestraße: Wieder Zweirichtungsradweg mit zwei Meter Breite. Auf dem Gehweg gegenüber darf mit Schrittgeschwindigkeit gefahren weren.



      Ludolfstraße: Ebenso zwei Meter breiter Zweirichtungsradweg.

      Alternative 3:



      Ebenfalls Öffnung der Ludolfstraße, Führung des Verkehrs aus dem Eppendorfer Marktplatz heraus in die Tarpenbekstraße. Der eigentliche Eppendorfer Marktplatz und die Heinickestraße wären so gut wie autofrei.



      Das verursacht natürlich eine entsprechende Verlagerung des Verkehrsaufkommens.

      Entsprechend sehen die Querschnitte aus:



      Verlierer ist die Ludolfstraße mit deutlich mehr Verkehrsaufkommen. Der Radverkehr müsste sich dann in den Eppendorfer Marktplatz oder an die Alster verlagern, in der Ludolfstraße gibt es nur eine kombinierte Rad- und Fußgängerlösung.

      Laute Diskussion, wer denn überhaupt den Eppendorfer Markplatz als Lebensraum möchte. Es wird laut und hitzig.

      Nachfrage: Was ist mit den Bewohnern der Ludolfstraße? Die verlören jetzt ja ihren kompletten Lebensraum, direkt vor der Haustür brausten dann vier Fahrstreifen entlang.

      Nachfrage: Ist der Bund wegen der Bundesstraße einverstanden?

      Das soll später besprochen werden.

      Sind Änderungen an der Höchstgeschwindigkeit vorgesehen?

      Dafür wären die Straßenverkehrsbehörden zuständig, da gibt es entsprechende Verwaltungsvorschriften.

      Frage: Könnte man anstatt der Ampeln nicht einen Kreisverkehr einbauen?

      Das soll später diskutiert werden.

      Frage: Gibt es schon Ideen zu den Kosten?

      Nein. Aber die Kosten werden sich von Variante 1 bis 3 steigern, Variante 3 wäre also die teuerste.

      Frage: Will man mit dem Umbau auch eine Senkung der Verkehrsstärke erreichen?

      Nein, es wird mit den momentanen Verkehrszahlen gerechnet.

      18.15 Uhr

      Jetzt geht’s nach der Pause in die Arbeitsgruppen. 20 Teilnehmer möchten die Variante 3 bearbeiten, 3 die Variante 2, niemand die Variante 1. Schade.

      Ich düse nun erstmal nach Hause, morgen ist ein langer Tag.