Fahrradsternfahrt in Hamburg

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    • Die Hamburger Polizei hat heute wieder mal demonstriert, was sie von dieser Wundermaschine der Mobilität hält: wenig bis gar nichts. Sie hat auch mal wieder ihr, nennen wir es mal: flexibles, Verhältnis zum Demonstrationsrecht unter Beweis gestellt.

      Die heutige Fahrradsternfahrt wurde, von Norderstedt kommend, bis weit nach Hamburg hinein durch schleswig-holsteinische Polizei abgesichert. Streifenwagen mit »SE« und »OD« blockierten die Querstraßen, dazu Beamte auf Rädern in der Demo, die flexibel assistierten. Alles prima.

      Irgendwann waren die nördlichen Freunde und Helfer nicht mehr da. Die Hamburger Kollegen nahmen das mit dem Absperren von Kreuzungen und Einmündungen sehr locker. Da setzt ein Mercedes an der Alsterkrugchaussee an, von links in die Demo einzufahren? Egal. Überqueren der Rathenaustraße? Geht auch ohne Polizei. Dann, direkt nach dem Riesentreffpunkt Winterhuder Markt: Die Demo biegt hier rechts ab.
      google.de/maps/@53.592955,9.99…c0bCCw!2e0!7i13312!8i6656
      Die Kellinghusenstraße hat grün. Kein Polizist weit und breit. Fünf PKW und ein HVV-Baus fahren bis an die Mittelinsel.
      Damit blockieren sie den Gegenverkehr. Ich hoffe, keiner hat die Nerven verloren.
      Siemersplatz - wir biegen links ab. Auch hier keine Sicherungsposten.
      Als Krönung dann die Kreuzung Doormannsweg/Fruchtallee: google.de/maps/@53.570734,9.95…BO_V9g!2e0!7i13312!8i6656
      Kein einziger Beamter. Von links, von gegenüber, von rechts lauter Autos mit laufendem Motor.

      Wenn ich das mal rein »gewichtsmäßig« auf das übertrage, was Hamburg demnächst bevorsteht, dann ist das so, als müsste der Konvoi des Herrn Trump ohne Polizeibegleitung durch Hamburg fahren, während links und rechts die Autonomen mit Planierraupen stehen und die Motoren aufheulen lassen ...
    • Wie die Faust aufs Auge passt da, dass die Polizei auch ein flexibles Verhältnis zur Wahrheit hat:

      »30.000 Menschen radeln durch Hamburg und setzen ein Zeichen für den Klimaschutz: So sollte die Fahrradsternfahrt am Sonntag ablaufen. Doch laut Polizei wurden zur Mittagszeit nur rund 7.100 Radler gezählt – eine verhältnismäßig geringe Beteiligung, nahmen im vergangenen Jahr doch mehr als 20.000 Menschen teil.« – Quelle: mopo.de/27813056

      Zur Mittagszeit waren nur die Leute auf der »grünen Linie« Richtung Köhlbrandbrücke unterwegs und waren entweder kurz hinter Harburg, hinter Neugraben oder in Finkenwerder.
      Die Demos mit Polizeibegleitung (jedenfalls offiziell angekündigt) begannen erst um 12 (in Bergedorf), nach 12 (Poppenbüttel, Volksdorf, Eidelstedt, Niendorf) oder hatten um 12 noch lange nicht das Hamburger Stadtgebiet erreicht (Norderstedt, Pinneberg).

      Und das bei einer Veranstaltung, bei der - mich schüttelt es jetzt noch - König Olaf mitfuhr! (Man beachte: ohne Helm!)
    • Ich habe mir den Sonnenbrand meines Lebens geholt. Hätte nicht gedacht, dass das trotz täglichen Radfahrens noch passieren könnte.
      Sorry fürs unwichtige Rumjammern ...

      Endlich einmal Köhlbrand. War fast ein wenig unheimlich auf der Autobahn.
      Aber grandios.

      Die Rückfahrt nach HH über die Tangstedter Landstraße weniger: Begleitet von einem Fakeradweg wurde ich auf der Straße einmal eng überholt (inkl. verbalem Schlagabtausch) und einmal ertönte das RAAADWEEEG durch die Beifahrerscheibe.
      Erstaunt war ich über die Fahrt auf der Bebelallee und Rathenaustraße. Guter bis leidlicher Abstand, kein Drängeln.

      Später noch netter kurzer Plausch mit 2 Polizisten auf furchtbaren Fahrradgurken, von denen mir einer sogar scherzhaft seine "POLIZEI"-Warnweste anbot, als ich anmerkte, dass die KFZ-Führer ihnen doch sehr geduldig und vorbildlich begegnet seien - noch besser als vorher bei mir. Ich hatte die die ganze Zeit nebeneinander (!) fahrenden Polizisten überholt.
      „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)
    • Das Feedback zur Fahrradsternfahrt ist auch eher so Hass, Hass, Hass, Hass und Unverständnis. Vielleicht hatte Frank Drieschner doch Recht: „Wir“ sollten Autofahrer nicht weiter provozieren.

      Ich bin von Wedel losgefahren und es war bis Altona einfach unerträglich. Vorne vier Motorradpolizisten, die Kreuzungen und Einmündungen absicherten, aber weiterfuhren, sobald sich das Teilnehmerfeld näherte. Dann vorne ein Einsatzfahrzeug, hinten ein Einsatzfahrzeug. Sobald das erste Einsatzfahrzeug außer Sichtweite war, versuchten Kraftfahrer aus dem Querverkehr durchs Teilnehmerfeld zu fahren: Mal ganz locker, indem man einfach die Bremse loslässt und rollt, mal relativ aggressiv. Aber: Es ging. Niemand wurde totgefahren.

      Dann kam der Sülldorfer Kirchenweg, auch bekannt als Sülldorfer Autobahn. Der Gegenverkehr wurde offenbar angehalten, fand das nicht so ganz geil, aus den Seitenstraßen kamen klischeehaft SUVs auf dem Weg zum Bäcker, die gar kein Verständnis für eine Fahrrad-Demonstration hatten. Total toll: Der Sülldorfer Kirchenweg war ziemlich bergig, dort gab’s dementsprechend riesige Lücken im Teilnehmerfeld. Und nun erklär mal als dünnes Hemd namens Malte Hübner, warum ein Kraftfahrer jetzt nicht mit Vollgas weiterfahren darf. Ich bin echt froh, nicht aufs Maul bekommen zu haben.

      Dann weiter nach Altona. Ging einigermaßen.

      Am Altonaer Balkon hielt uns die Polizei leider direkt auf der Kreuzung vor dem Altonaer Balkon an und es war nicht so ganz klar, ob es jetzt gleich weitergeht. Die eine Hälfte der Teilnehmer strömte vom Altonaer Balkon hinunter auf die Kreuzung, weil man glaubte, es ginge nun weiter, die andere Hälfte wollte auf den Balkon rauf, um die Kreuzung freizumachen. Ging halt alles nicht voran.

      Der Kraftverkehr hatte dafür kein Verständnis, pöbelte die Teilnehmer an, pöbelte die Polizeibeamten an, hupte und versuchte mit der Stoßstange durchs Teilnehmerfeld zu stoßen. Prima. Ihr könnt euch ja ausmalen, was dort alles passiert ist.

      Dann ging’s irgendwann weiter. Keine zweihundert Meter später holt mich der nächste Rentner beinahe vom Rad, der bei grüner Ampel losfahren wollte und überhaupt nichts mehr merkte, aber ganz genau wusste, dass er jetzt durchs Teilnehmerfeld fahren darf.

      So ging’s dann fröhlich weiter bis zu den Elbbrücken. Große Kreuzungen wurden mal gesichert, mal nicht. Mal stand die Polizei mit einem querstehenden Einsatzwagen und Hütchen dort, mal war eine vierstreifige Straße nicht abgesichert und es hing nur vom guten Willen der vorne wartenden Kraftfahrer ab, ob hier das Chaos losbricht oder nicht. Tja: Und dann passieren halt solche Sachen, dass einer mit dem Auto über den Radweg nach vorne ins Teilnehmerfeld fährt — und wenn das einer vormacht, machen’s alle nach.

      Von den Elbbrücken ging’s über Harburg und die Köhlbrandbrücke ganz entspannt wieder zu den Elbbrücken zurück. Dort war dann wieder Chaos: Riesige Kreuzungen, riesige Lücken, keine Absicherung seitens der Polizei. Kraftfahrer fuhren durch die Lücken, wurden von renitenten Radfahrern aufgehalten, man ging sich gepflegt an die Gurgel. Ich stand zum Glück auf der anderen Seite der Kreuzung, sicherte dort ein bisschen ab, wurde aber glücklicherweise nur wüst beschimpft und nicht angefahren.

      Und das stinkt mir einfach.

      Bei der Critical Mass übernehmen engagierte Teilnehmer das Corken. Diese Teilnehmer fahren aber nicht bei der Sternfahrt mit, dennoch muss jemand corken. Die Polizei lässt seit zwei Jahren regelmäßig verlauten, dass Corken von den Teilnehmern nicht gewünscht wäre, aber irgendjemand muss den Job nunmal übernehmen. Nur hat ein normaler Corker weder die rechtliche Legitimation noch die notwendige Autorität, also gibt’s jedes Mal Stress.

      Ich hielte es für vernünftig, wenn man bei der Polizei diese Radtour im nächsten Sommer einfach nicht mehr genehmigt. Ich halte es nicht aus, dass es jedes Mal diese Reibereien zwischen Teilnehmern und Kraftfahrern gibt, irgendwann wird da nicht nur jemand über den Haufen gefahren, irgendwann bleibt mal jemand tot.

      Ich habe mit einigen Polizeibeamten gesprochen, die diese Aggressivität natürlich auch wahrnehmen — nur: Mehr Personal wird nicht bereitgestellt.

      Dann machen wir’s doch einfach so: Im Juni 2018 kann die Sternfahrt nicht stattfinden, weil die Polizei die Teilnehmer nicht gegenüber dem Kraftverkehr schützen kann. Das wäre doch mal ein ehrliches Statement, das die Aggressivität auf Hamburgs Straßen unmissverständlich abbildet.
    • Malte schrieb:

      Ich hielte es für vernünftig, wenn man bei der Polizei diese Radtour im nächsten Sommer einfach nicht mehr genehmigt.
      Kommt drauf an, unter welchen Voraussetzungen die Sternfahrt stattfinden soll. Publikumsveranstaltung im öffentlichen Verkehrsraum? Lässt sich problemlos unterbinden. Wenn die Sternfahrt aber nach Demonstrationsrecht angemeldet wird, kann die Polizei sie nicht einfach untersagen.
    • Spkr schrieb:


      Kommt drauf an, unter welchen Voraussetzungen die Sternfahrt stattfinden soll. Publikumsveranstaltung im öffentlichen Verkehrsraum? Lässt sich problemlos unterbinden. Wenn die Sternfahrt aber nach Demonstrationsrecht angemeldet wird, kann die Polizei sie nicht einfach untersagen.
      Dann soll sie eben für eine vernünftige Absicherung sorgen.

      Dass man nicht jede Grundstückszufahrt absichern kann ist mir vollkommen klar. Dass aber nicht nur kleine Kreuzungen, sondern teilweise mehrstreifige Kreuzungsbauwerke ungesichert bleiben, das geht einfach nicht. Bei den Cyclassics bekommt man eine einigermaßen lückenlose Absperrung doch auch geregelt — nun weiß ich nicht, inwiefern das einfach möglich ist, aber man hätte ja auch aus jeder Besatzung, die momentan lückenlos die Messehallen absichert, jeweils zwei Mann abziehen können.

      Wenn man das nicht kann, soll man’s halt nicht genehmigen. Es kann einfach nicht sein, dass sich an den Kreuzungen im wahrsten Sinne des Wortes die Aggressionen stauen und es häufig nur einem gütlichen Zufall zu verdanken ist, dass keine Schwerverletzten gibt. Ich lasse mich nächstes Jahr nicht noch einmal für die Sicherheit der Teilnehmer verheizen, um die Lücken zu schließen, die bei der Polizei offen bleiben.
    • @Fahrbahnradler

      Ich bin die selbe Strecke mit Familie gefahren und kann Dir nur zu 100% Beipflichten.
      Dazu kam bei uns, dass wir einen Warnwestenblockwart hinter uns hatten, der alles und jeden angemault hat.
      Auf Details verzichte ich, mir wurde es irgendwann zu bunt und ich hab ihm gehörig die Meinung gegeigt.

      Frau und Kind hatten jedenfalls ihren Spaß. Ich nicht so, weil ich ständig Angst haben musste, dass gleich ein Kraftfahrzeug von irgendwo einschlägt.
      Manchmal ist es gut, eine unbedarfte Sichtweise zu haben.
      Ich konnte sie gestern nicht haben, zu oft haben die Alarmglocken geläutet.
    • In Köln bin ich die Sternfahrt auch mitgefahren, hier meine Eindrücke:
      Erstmal wurde eine kürzere Route bei gleicher Zeit genommen, im Vergleich zu früher. Dadurch waren wir recht gemütlich unterwegs. Hinten sorgte ein Streifenwagen dafür, dass kein Autofahrer überholt, vorne sicherten zwei Beamten auf Motorrädern die Kreuzungen ab. Entweder bis ein Teil vom Teilnehmerfeld an der Kreuzung war oder bis jemand (vermutlich vom ADFC) mit Warnweste und teils Ordner-Aufschrift vor dem Auto stand.
      Problem: Die Motorräder müssen dann nach vorne am Trupp vorbei zur nächsten Kreuzung. Der Trupp belegt die ganze Fahrbahn. Also wird mit dem Motorrad wild auf dem Radweg/Gehweg vorgefahren, mit geschätzt 50-60 km/h und teils unter 10cm Abstand zu unbeteiligten Passanten. Teils ging es auch über die Gegenfahrbahn nach vorne, wenn gerade nichts entgegen kam. Hier hat sicher das ein oder andere Motorrad die 100 geknackt.
      Später trafen sich alle Gruppen und fuhren durch die Innenstadt. Da rissen, aus welchem Grund auch immer, zwei Lücken ins Teilnehmerfeld. Deswegen wurden wir vorne auf ca. 6 km/h runtergebremst. Das war für manche, ich sag mal rüstigere Teilnehmer mit E-Bike, schon recht grenzwertig. Leute vom ADFC protestierten. Darauf kam dann aber nur die Begründung mit den Lücken im Feld.
      Interessant fand ich, dass sogar ein Auto der Stadt Köln vom Ordnungsamt ganz normal gecorkt wurde und dass die Motorradfahrer bei Pausen (Warten auf andere Gruppen) sogar um Poller, Fahrradständer etc. ihre Slalom-Übungen machten. Mal im Stehen, mal im Sitzen, meist ohne Sicherheitsabstände an Hauseingängen vorbei.

      Später ging es dann nach Köln Deutz, zum Tag des guten Lebens, ein Stadtviertel ohne Autos. Also, theoretisch. Ich sag zu meinem Sohn beim Reinfahren mit dem Rad, ab hier darf kein Auto fahren. 10 Sekunden später kam uns das erste entgegen. Dabei hat es uns natürlich die Vorfahrt genommen. Viele Autos standen im absoluten Halteverbot, mit Strafzettel dran. Abgeschleppt wurden sie offensichtlich nicht. Manche haben die Nerven verloren, sind bis auf wenige Zentimeter an Fußgänger rangefahren und eine Frau hat auch mit ihrem Aussenspiegel die Handtasche einer anderen Frau mitgenommen, die ihr nicht schnell genug aus dem Weg ging.

      Auf den Straßen wurde gegrillt, Tische aufgebaut, Zelte hingestellt und natürlich auch über Lieferdienste Essen bestellt. Die kamen natürlich nicht mit dem Fahrrad. Ich war noch bei einer Straße am überlegen, ob ich mein Fahrrad dort durchschiebe oder aussenrum gehe, weil dort einfach viele viele Fußgänger waren, während ein Autofahrer der Meinung war, dort durchfahren zu können. Ein Ordner hat ihn aber aufgehalten.

      So einen Tag des guten Lebens kann man mal machen. Erinnerte mich aber eher an ein Straßenfest als an historische Aufnahmen von Köln zu Zeiten, in denen es noch nicht soviele Autos gab. Ich glaube hier wurden viele viele Augen zugedrückt. Zelte sind beim kleinsten Windstoß umgefallen (TÜV?!?), Waffeln und Kuchen wurden von Anwohnern verkauft, ohne jegliche Deklaration etc. Wie gesagt, kann man mal machen, hat aber mit "wie wäre ein Leben ohne Autos" absolut nichts zu tun.
    • Unser Rechner hat einige Stunden gerechnet, um aus einem viel zu langem Video eines mit erträglicher Länge zu machen:

      Sternfahrt von Gerhart-Hauptmann-Platz bis zurück zum Rathausmarkt in 25-facher Geschwindigkeit.

      Bei uns gab es keine Probleme mit hereinfahrenden Autos -- die relevanten Kreuzungen wurden von Johannitern und DRK gekorkt. Wir sind allerdings wahrscheinlich auch weiter vorne gefahren. Alles in allem sehr nett.

      Übrigens: Wer ein blaues Velotraum-Tandem fotografiert hat (@'Malte'?): Bilder gerne an uns!
    • Toll anzusehen. Wie ein Ameisenschwarm. ^^


      zud_ritt schrieb:

      die relevanten Kreuzungen wurden von Johannitern und DRK gekorkt.
      Ernsthaft? Leute, die ehrenamtlich Lebensretter sein wollen, werden vor PKW gestellt, weil die Hamburger Polizei eine angemeldete Demo nicht geplant kriegt? Mann kann wirklich nur hoffen, dass nichts passiert. Wahrscheinlich würde denen keine Versicherung diesen "Arbeitsunfall" bezahlen.
      Ja zu Schockbildern auf Radwegen!
    • Julius schrieb:

      Ernsthaft? Leute, die ehrenamtlich Lebensretter sein wollen, werden vor PKW gestellt, weil die Hamburger Polizei eine angemeldete Demo nicht geplant kriegt? Mann kann wirklich nur hoffen, dass nichts passiert. Wahrscheinlich würde denen keine Versicherung diesen "Arbeitsunfall" bezahlen.
      Das ist ohnehin so eine Sache, die ich nicht ganz verstanden habe. Vor allem aber: Sobald sich ein Unfall im Teilnehmerfeld ereignet, sind deren Kapazitäten zwingend gebunden — und schon bleiben fünf oder sechs wichtige Kreuzungen ungesichert.

      Ehrlich, das Thema mit der Absicherung empfinde ich bei der Sternfahrt so langsam als absolut unbefriedigend gelöst.
    • So ähnlich habe ich es auch erlebt. Nur mit Schwiegervater statt Frau.
      „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)