Fahrräder in Film+Fernsehen

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    • Fahrräder in Film+Fernsehen

      Ich habe den Eindruck, dass Radfahrer kaum auf der Leinwand auftauchen. In vielen Filmen+Serien sind immer nur Autos zu sehen. Autos die parken, Autos die im Stau stehen, Autos für Verfolgungsjagden, Autos um von A nach B zu kommen, Auto hier, Auto da.

      Aber warum? Zahlt die Autolobby dafür? Oder mögen Filmemacher einfach keine Fahrräder?
      Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.
    • Seite 7 des Links: destatis.de/DE/Publikationen/T…df?__blob=publicationFile

      Radfahrer machen einen sehr kleinen Teil des Verkehrsaufkommens, einen noch viel kleineren Teil der Befürderungsleistung aus. Das ist bei größeren Strecken auch normal, in der Stadt schade. Das Auto ist also mit riesigem Vorsprung (mehr als doppel to viel, wie der zwei-meiste Teil - zu Fuß) das "normale" Verkehrsmittel.

      Und sorry.. aber eine Verfolgungsjadt auf dem Radl wäre lang nicht so unterhaltsam wie im Auto. Da werden kaum Fremde gefährdet, da explodiert nichts ... das mag ja alles "besser" sein, ich will aber kein Filme über die langsame und wertvolle Weiterentwicklung der Diplomatie in der Ost-West Beziehung zwischen November 2008 und Januar 2009 .. sondern ein bisserl weniger Realitätsbezug und mehr Spaß und Explosionen.

      Und ganz ehrlich - sogar im Zombie-Apokalyse-Film (in dem ich persönlich das Radl als extrem praktisch einschätzen würde), würde ich immer noch Räder für die Familie auf ein Auto laden. Weil der mittel-kratzbeständige Lack seine eigenen Vorteile mit sich bringt...
    • Gerhart schrieb:

      Aber warum? Zahlt die Autolobby dafür?
      Ich gehe mal davon aus, dass die Autolobby, wenn sie auch nicht dafür bezahlt, zumindest die Fuhrparks kostenlos zur Verfügung stellt. Es kann kein Zufall sein, dass immer wieder "tolle", "angesagte" Autos, hochglanzpoliert und in ganz bestimmten Positionen in solchen Filmen zu sehen sind.

      Hatte (vor Ewigkeiten) mal gelesen, dass die US Army für Filme, die das Militärische verherrlichen deren Handlung im Militärbereich spielt ("Top Gun"), das Drehbuch daraufhin prüft, in welchem Licht das Militär da steht und, falls dies positiv ist, Flugzeuge und Schiffe zur Verfügung stellt. Bezahlt werden muss nur der Sprit. Nach "Top Gun" sollen die Bewerbungen bei der Army drastisch angestiegen sein...
      "Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen"
      Peter Ustinov
    • Kampfradler schrieb:

      Ich gehe mal davon aus
      Nun, da muss man nicht groß spekulieren, ist doch vorher regelmäßig ("Produktplatzierungen") oder im Abspann (ja, ich schaue den, oft) nachzulesen. Stichwort "großzügige oder freundliche Unterstützung" ...

      Nur, dass wir uns nicht missverstehen: Ich stimme deinem Beitrag vollumfänglich zu.
      „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)