Woche 40 vom 02. Oktober bis 08. Oktober

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    • Eigentlich hat dieser Artikel einen ganz anderen Schwerpunkt, und dann zum Schluss kommt ein ganz besonderer Aspekt zur Sprache:

      neues-deutschland.de/artikel/1066094.karrierejurist.html




      ND schrieb:

      Hätte Cyrus Vance Jr. der Welt einen US-Präsident Trump durch die Verurteilung seiner Kinder ersparen können? Eine Recherche der Journalisten von »Pro Publica« hat den Staatsanwalt von Manhattan in Erklärungsnöte gebracht.


      ...
      Kritiker werfen dem erst vierten Staatsanwalt von Manhattan seit 1942 Nachlässigkeit bei der Verfolgung von Autofahrern zulasten von Fahrradfahrern und zu Tode gekommenen Fußgängern vor.
    • Hat ausnahmsweise mal nichts mit dem Radfahren zu tun.

      In Deutschland haben wir die Grünen.
      Dass es ohne gleich 3x so gut geht zeigt China. Das "Ministry of Environmental Protection (MEP)" gibt mehreren tausend Unternehmen von August bis zum 01. November Zeit ihr Diesellastkraftwagenflotten zu halbieren. D.h. da wird vieles auf die Schiene gebracht werden müssen.
    • Das liegt aber nicht an den Grünen, ohne die wären wir vermutlich noch schlimmer dran.
      Es liegt an der Wirtschaft, der Politik und unseren Mitmenschen, die dem KFZ zu hohe Priorität einräumen. Und daran, dass wir jahrzehntelang die Bahn kaputtgespart haben und auf den Straßen ein Klima der Angst entstanden ist, das nur der KFZ-Industrie nutzt. Was dem Ami sein Sturmgewehr ist, ist dem Deutschen sein Panzer.
      Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.
    • Polizei Aachen schrieb:

      Zur Wache kam ein Mann, erbost gab er dort an, sein Auto habe man beschmiert, darüber sei er sehr pikiert.
      Mit Farbe sei´s besprüht, wo er doch stets bemüht, die Vorschriften zu beachten, die Menschen bisher so machten.
      Kein Parkplatz war mehr frei, drum war´s ihm einerlei, nur einmal falsch zu parken, endet ja nicht gleich am Haken.
      Unbekannte, die das gesehen, machten daraus ein Geschehen, sprühten Farbe auf´s Gefährt. Damit man(n) sich das auch merkt.
      Bilder und Geschichte, beschäftigen nun Gerichte.

      Zwei Bilder sind angefügt und können rechtefrei heruntergeladen werden.
      Anmerkung: Es handelte sich um Sprühkreide. Die konnte problemlos abgewischt werden.
    • Philip.J schrieb:

      Hat ausnahmsweise mal nichts mit dem Radfahren zu tun.

      In Deutschland haben wir die Grünen.
      Dass es ohne gleich 3x so gut geht zeigt China. Das "Ministry of Environmental Protection (MEP)" gibt mehreren tausend Unternehmen von August bis zum 01. November Zeit ihr Diesellastkraftwagenflotten zu halbieren. D.h. da wird vieles auf die Schiene gebracht werden müssen.
      Ich glaube, das liegt nicht an der Abwesenheit der Grünen. Ich glaube der Unterschied ist der, dass Autofahrer in Deutschland Brötchen kaufen und Autofahrer in China keine Brötchen kaufen!

      Ob man das wohl auch per staatlichem Programm schnell eingedämmt kriegt oder wäre das vielleicht alles nicht passiert, wenn es in China schon früher grüne Akteure auf staatlicher Seite gegeben hätte?

      Und dann wäre noch die Frage, ob man denn der Umwelt und des Verkehrs zuliebe gern ein System hätte, das ähnlicher zu dem in China ist. Da könnte man sich zum Beispiel fragen, ob bzw. inwieweit man folgenden Thesen zustimmt:
      1. Im nationalen Interesse ist unter bestimmten Umständen eine Diktatur die bessere Staatsform
      2. Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert.
      3. Wir sollten einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert.
      Wer sehen möchte, wie andere zu den Thesen stehen, kann hier, insebsondere auf Seite 30 nachgucken.
    • Epaminaidos schrieb:

      Chrik schrieb:

      Im nationalen Interesse ist unter bestimmten Umständen eine Diktatur die bessere Staatsform
      Wenn man einen "zuverlässig guten Diktator" hat, ist eine Diktatur ziemlich unstreitig die beste aller Staatsformen.
      Ich bin geneigt, Dir und Cicero zuzustimmen. Wenn man aber einen "zuverlässig mündigen Bürger" annimmt oder einen "zuvelässig selbstlosen Besten", ist es aber in meinen Augen strittig.

      Dass eine Demokratie, wie wir sie kennen, exstrem reformbedürftig ist, ist in meinen Augen unstriitg.
    • Nürnberg macht gerade etwas (meiner Ansicht nach) richtig, die Presse stellt es anders herum dar.

      nordbayern.de/region/nuernberg…ger-scheiterten-1.6729502

      Zwei Autofahrer wollen ein E-Auto kaufen, haben aber keine Ladestation und keine eigene Garage. In der Mehrfamilienhaustiefgarage darf nicht ohne weiteres gebaut werden (gefragt haben sie aber scheinbar noch nicht). Auf dem Gehweg will die Stadt erstens kein Kabel herum liegen sehen, zweitens wird an der Fahrbahn nicht einfach ein Parkplatz zum Privatparkplatz umgewidmet. Auch wenn es diese Sonderregelung für Behinderte gibt - für E-Autos gilt sie so nicht.

      Den Artikel finde ich schön.

      Mit gefällt das Geweine nicht ("dann muss ich halt weiter Diesel 4 fahren *heul schluchz*"), aber die Problematik besteht durchaus. Wer E-Mobilität haben will muss halt auch was dafür machen. In vielen Wohnbereichen wird sich dieses Problem nicht stellen - bei den Reihenhäusern der Vorstädte ist oft genug eine Garage vorhanden, so dass das alles legal machbar ist. Spannend wird es aber genau dort, wo Hochhäuser stehen. Wenn dort E-Autos gewünscht werden ist es ja scheinbar die ideale Lage für Fahrrad und Öffis. Könnte man nutzen...

      ...oder halt rumweinen.
    • Nbgradler schrieb:

      In der Mehrfamilienhaustiefgarage darf nicht ohne weiteres gebaut werden
      "nicht ohne weiteres" ist gut. Tatsächlich ist das Verlegen von Steckdosen für Elektrofahrzeuge eine bauliche Veränderung. Und für jede bauliche Veränderung braucht es "Allstimmigkeit". Man braucht also die Zustimmung von jedem einzelnen Eigentümer. Enthaltungen gelten nicht.
      Das ist in der Praxis oft aussichtslos.
    • Hane schrieb:

      Dass eine Demokratie, wie wir sie kennen, exstrem reformbedürftig ist, ist in meinen Augen unstriitg.
      Dass wir in einer Demokratie leben, wäre mir neu... "extrem reformbedürftig" ist hingegen absolut richtig. Das wird aber nicht in Deutschland entschieden.

      Wer Lust hat, möge Dirk Müller oder dem einleitenden Text für dieses Video widersprechen. Ich würde mir sogar seeehr wünschen, dass jemand nachvollziehbar darstellen kann, dass alles eigentlich gar nicht so schlimm und ganz anders als dargestellt ist... ;(
      "Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen"
      Peter Ustinov
    • Kampfradler schrieb:

      Ich würde mir sogar seeehr wünschen, dass jemand nachvollziehbar darstellen kann, dass alles eigentlich gar nicht so schlimm und ganz anders als dargestellt ist...
      Mal global betrachtet: Deutschland und den Deutschen geht es im weltweiten Vergleich außerordentlich gut.
      Das sollte man erstmal zur Kenntnis nehmen und sich darüber freuen: Es gibt nur wenige Völker auf der Welt, in denen es den Menschen besser geht. Es ist also offensichtlich gar nicht so einfach, es tatsächlich besser zu machen.

      Natürlich gibt es viele Missstände, über die man sich ärgert und die man beheben möchte. Die gibt es immer. Und es ist gut und wichtig, daran zu arbeiten. Denn nur dann bleibt Deutschland weiterhin vorne.
      Dabei sollte man nur zwei Dinge nicht aus den Augen verlieren:
      - 80 Millionen andere Deutsche haben auch einen Kopf und teilweise andere Ziele.
      - Es gibt viele Organisationen, die davon leben, uns ständig zu erzählen, wie dreckig es uns allen geht. Ob nun die DUH erzählt, dass Autofahrer uns vergiften, Auto-Bild schreibt, dass Radfahrer die Straße klauen, oder RTL über das süße Leben der Superreichen berichtet. Diese Geschäftsmodelle leben davon, dass sie Nachrichten voller schlechter Laune verbreiten.
    • Kampfradler schrieb:

      Wer Lust hat, möge Dirk Müller oder dem einleitenden Text für dieses Video widersprechen. Ich würde mir sogar seeehr wünschen, dass jemand nachvollziehbar darstellen kann, dass alles eigentlich gar nicht so schlimm und ganz anders als dargestellt ist...
      Der Herr sagt, Merkel würde Alleingänge machen und die Demokratie dabei übergehen. Und vor der Wahl hätte eh schon stattgefunden, dass Merkel wieder Kanzlerin würde. Er ist deswegen auch nicht zur Wahl gegangen.
      Man möge mich korrigieren, aber wird Merkel nicht demokratisch gewählt (wenn auch nicht direkt)? Und hätten wir eine direkte Wahl der Kanzlerin, würde nicht eine große Mehrheit auch für Merkel stimmen?

      Ob es uns passt oder nicht, diese Frau ist demokratisch legitimiert und sie trifft Entscheidungen, die sich auf unser Leben auswirken. Und würde ein anderer Politiker auf den Plan treten würde, der die Massen begeistern kann, dann kann auch der zum Kanzler werden. Mit dem Internet haben wir auch ein (quasi) kostenloses Massenkommunikationsmittel, so dass ein neuer Kandidat nicht unbedingt vom Segen der großen Medien abhängt. Es müssten sich lediglich ein paar Leute zusammenraufen und das mal tun. Die Piraten oder die AFD können hierfür ganz gut als Beispiel herhalten, dass auch neue Parteien eine gewisse Beachtung finden können. Geb denen eine vernünftige Grundeinstellung und innere Stabilität, und die könnten noch weiter kommen.
      Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.