Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 465.

  • Bei der Mini-Statistik geht es um den häufig geäußerten Vorwurf, der Radfahrer hätte auf sein Vorfahrtsrecht bestanden bzw. wollte es durchsetzen. Gerne noch gepaart mit irgendwelchen Kampfradler-Vorwürfen. Und genau das trifft anscheinend auf Abbiegeunfälle nicht zu. Denn würde es zutreffen, würde man vermehrt junge, dickköpfige Männer unter abbiegenden LKWs vermuten. Genau das ist aber nicht der Fall. Außerdem ist bei diesen Unfällen die Schuld meist absolut eindeutig beim Kraftfahrer. Deshalb…

  • Außerdem fehlt die Unterteilung nach Unfallart. Denn bei anderen Unfällen tauchen plötzlich die jungen Männer auf (z.B. "überraschend auf die Fahrbahn gefahren" u.ä.)

  • Zitat von fagri: „Kannst du mir eine Quelle dazu nennen? “ Nein. Ich habe nur das allgemeine Gefühl aus den Unfallmeldungen. Meine Stichprobe sind die von Abbiegern getöteten Radfahrer 2016 in Berlin: 63, m 69, m unbekannt 32, w 76, w 52, w 42, w

  • Zitat von timovic: „Meiner Meinung nach werden die eigentlichen Risikogruppen in der Öffentlichkeit viel zu wenig beachtet. “ Das haben wir alle Ramsauer zu verdanken, der den Begriff "Kampfradler" erst geprägt hat. Und wenn eine Sache erstmal einen griffigen Namen hat, dreht sich die Diskussion nur noch darum. Leider kommen dabei die eigentlichen Gefährdeten unter die Räder. Selbst dem 80-jährigen Opfer wird in Kommentarspalten ja unterstellt, er hätte sein Vorfahrtsrecht in bestem Kampfradlers…

  • Zitat von Kampfradler: „Das will man aber so nicht aussprechen, klingt ja egoistisch. “ Ich bin überzeugt, das würde fast jeder so machen, wenn er ein persönliches Ziel durchsetzen möchte

  • Zitat von KleverRadfahrer: „Das ist nicht vergleichbar. In diesem Fall wäre kein Platz zum überholen “ Eigentlich ist es ein sehr schöner Vergleich. Denn nach StVO ist der Langsamere verpflichtet, die schnelleren Hinterleute vorbeizulassen. Die Hinterleute würden gerne unerlaubt schneller fahren, werden aber durch den ersten daran gehindert. Muss der erste wirklich bei Gelegenheit rechts ranfahren und die schnelleren Fahrzeuge durchlassen? Zitat von KleverRadfahrer: „Auf Grund der STVO. Es ist n…

  • Zitat von KleverRadfahrer: „Doch muss sie. “ Auf welcher rechtlichen Grundlage muss sie das?

  • Zitat von KleverRadfahrer: „Denn diese hat klar die erste Straftat begangen, eine Nötigung. “ Na man sollte aus einer Mücken keinen Elefanten machen. Wenn der Bericht stimmt, hat sie einfach den Idioten in seine Schranken verwiesen. Finde ich super! In so einer Situation würde ich exakt genauso reagieren. Vor allem wenn der Typ hinter mir mich anbrüllt oder sonstwie beschimpft. Auch juristisch müsste die Dame auf der sicheren Seite sein. Für eine Nötigung liegen hier zwei Möglichkeiten vor: Nöti…

  • Ich fasse es eher nicht, dass die Presse ständig zu doof ist, die Anzahl der Tagessätze zu veröffentlichen. Denn das ist die wesentliche Zahl. Die 1.600€ können so ziemlich alles zwischen 5 und 360 Tagessätzen bedeuten. Ersteres wäre wirklich lächerlich niedrig, letzteres ein Jahres-Nettogehalt, also durchaus beachtlich.

  • Zitat von Spkr: „Hier handelt es sich bereits im Moment des Abstellens um eine genehmigungspflichtige Sondernutzung. “ Genau damit habe ich schon eine Bruchlandung vor Gericht hinter mir. Der fragliche Anhänger steht fast immer ca. 1km Fußweg entfernt von der eigentlichen Betriebsstätte herum. Er ist vollflächig bemalt mit Frauen in Dessous und macht Werbung für ein Erotikunternehmen. Dabei ist er fast immer perfekt auf die Zufahrt von einem Supermarkt ausgerichtet, so dass er möglichst große Au…

  • Zitat von Fahrbahnradler: „Ich würde schwören, dass ich schon Werbeanhänger gesehen habe, die mit einer Kette an Baumschutzbügeln festgemacht sind. Länger als zwei Wochen am Stück ... “ Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Bei mir um die Ecke steht auch ein Werbeanhänger oft sehr lange unbewegt herum. Das Ordnungsamt hat vor Jahren mal einen Prozess verloren, weil die Standzeit nicht korrekt dokumentiert war. Anstatt das jetzt ordentlich zu machen, lassen die lieber die Finger da…

  • Zitat von Verkehr(t): „Vielleicht auch beim Dokumentieren von gefährlichen Situationen hilfreich? “ Grundsätzlich gar nicht so schlecht. Endlich kann man alle Verstöße "rund ums Fahrrad" auf einmal dokumentieren. Aber: Die Auflösung verteilt sich auf eine wesentlich größere Fläche - es wird ja auch mehr gefilmt. Nummernschilder sind deshalb normalerweise wohl nicht erkennbar, man muss sie also laut ansagen, damit sie "aufgezeichnet" werden. Jetzt bräuchte ich nur noch eine gute Stelle, um so ein…

  • Berlin - Verwaltung: Fahrrad-Volksbegehren ist unzulässig

  • Carsharing

    Epaminaidos - - Radverkehrspolitische Diskussion

    Beitrag

    Zitat von Nbgradler: „Der Urheber desselben wird normalerweise verborgen “ Ein Klick auf die Zahl hilft

  • Zitat von Peter Viehrig: „"Wird schon gutgehen" und "Wenn es passiert, dann passiert es halt" ist für mich gleichwertig bedingt vorsätzlich, denn der Täter ist sich der möglichen Folgen seines Handelns bewußt. “ Nach der Definition wären plötzlich sehr viele Verkehrstote vorsätzlich. Denn ein sehr großer Teil der Geschwindigkeitsverstöße wird vorsätzlich begangen und ein großer Teil der Verkehrstoten stirbt durch zu hohe Geschwindigkeit. Sollen die wirklich alle wegen Totschlag oder gar Mord ver…

  • Zitat von Peter Viehrig: „Ähm, bewußte Fahrlässigkeit ist bedingter Vorsatz. “ Nein. "Bewusste Fahrlässigkeit" heißt nur, dass sich der Fahrer seiner Fahrlässigkeit bewusst ist. Vorsatz im Taterfolg entsteht durch das, was ihm dabei durch den Kopf geht: "Wird schon gut gehen" vs. "Wenn es passiert, dann passiert es halt". Zitat von Peter Viehrig: „Diese einfache Formel, Mensch tot? -> Lebenslang!, habe ich nie postuliert. “ Das stimmt. Ich habe es nur überspitzt formuliert. Denn darauf läuft es …

  • Zitat von Peter Viehrig: „Wieso sollte das eine Gesetzeslücke sein? “ Weil das Leben nunmal nicht schwarz/weiß ist. Es gibt keinen harten Schnitt zwischen Fahrlässigkeit und Vorsatz. Der Übergang zwischen grober und bewusster Fahrlässigkeit und bedingtem Vorsatz ist fließend. Es ist nur ein recht kleiner Unterschied im Kopf des Täters. Genau das sollte sich auch im Strafmaß wiederspiegeln. Und genau das tut es normalerweise auch: Die Strafe für Totschlag (also mit Vorsatz) schließt nahtlos an di…

  • Zitat von Spkr: „Als Nichtjurist wäre ich da erstmal bei Totschlag. Für Mord werden derzeit noch die "Mordmerkmale" herangezogen, unter denen ich hier allenfalls die niedrigen Beweggründe als zutreffend ansehen könnte. “ Dazu kommen noch die gemeingefährlichen Mittel. Mit 160 Sachen mit einem Auto über eine rote Ampel zu fahren, muss man wohl als "mit gemeingefährlichen Mitteln" einstufen. Niedrige Beweggründe und gemeingefährliche Mittel machen aus einem Totschlag zwingend einen Mord. Eine Veru…

  • Zitat von Peter Viehrig: „Ich mache keinen Hehl daraus: Find' ich gut! “ Ich nicht. Irgendwie gerät da das Strafgefüge aus dem Rahmen. Der Typ muss jetzt genauso lange hinter Gitter wie der Mörder, der seine schwangere Freundin in den Wald lockt und bei lebendigem Leibe verbrennt. Ist das wirklich gerecht? Juristisch kann ich das Urteil nachvollziehen. Wenn das Gericht auf Vorsatz entscheidet, ergibt sich in dem Fall ziemlich zwingend Mord und damit lebenslange Haftstrafe. Bereits seit einiger Z…

  • Zitat von Malte: „Im Prinzip gibt es die folgenden Möglichkeiten: 1. Es gibt einen separaten Signalgeber für indirekt linksabbiegende Radfahrer. 2. Es gibt keinen separaten Signalgeber für indirekt linksabbiegende Radfahrer, aber in Richtung der künftigen Fahrtrichtung einen kombinierten Signalgeber für Radfahrer und Fußgänger. 3. Es gibt keinen separaten Signalgeber für indirekt linksabbiegende Radfahrer, in Richtung der künftigen Fahrtrichtung ist lediglich ein seit 1. Januar definitiv nicht m…